Zu teuer Springer lässt die Finger von Scout24

Rückzug aus dem Bieterrennen: Der Medienkonzern Axel Springer hat kein Interesse mehr an Scout24. Offenbar ist der Preis für die Online-Tochter der Deutschen Telekom zu hoch.
Rückzug: Axel Springer ist nicht mehr an Scout24 interessiert

Rückzug: Axel Springer ist nicht mehr an Scout24 interessiert

Foto: ARND WIEGMANN/ REUTERS

Berlin - Der Medienkonzern Axel Springer  verabschiedet sich endgültig aus dem Bieterrennen um die Telekom-Internet-Tochter Scout24. Der Preis, der in den Verhandlung genannt wurde, habe sich für den Konzern angesichts der Wachstumsprognosen nicht mehr gerechnet, bestätigte eine Unternehmenssprecherin.

Bereits im April hatte manager magazin berichtet, dass sich Springer und Bertelsmann aus dem Verkaufsprozess weitgehend zurückgezogen hatten. Rund zwei Milliarden Euro verlangt Telekom-Finanzchef Timotheus Höttges für die Web-Portale. Der Einstieg von Finanzinvestoren wird damit immer wahrscheinlicher. Unternehmen wie Apax und KKR dächten über die Übernahme eines 30-prozentigen Anteils an dem Betreiber von Internetseiten wie ImmobilienScout24 und AutoScout24 nach, berichtete die "Financial Times" im Juli.

mahi/rtr/mmo