Sonntag, 25. August 2019

Telekom-Hauptversammlung Obermann verteidigt Flatrate-Begrenzung

Telekom-Chef Obermann: "Für alle schneller, für weniger teurer"
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Telekom-Chef Obermann: "Für alle schneller, für weniger teurer"

Telekom-Chef René Obermann hat die umstrittene Volumenbegrenzung bei Festnetz-Flatrates für das Internet verteidigt. Normalkunden seien davon nicht betroffen, sagte Obermann während seiner letzten Hauptversammlung als Telekom-Chef.

Köln - Obermann betonte während seiner Rede vor den Aktionären, für Normalkunden werde die Einführung der Obergrenzen keine Verschlechterung mit sich bringen. Denn die Datenpakte der neuen Tarife sollten deutlich größer sein als das Datenaufkommen von Normalkunden.

"Die Alternative wäre, dass das Netz für alle langsamer oder für alle teurer wird", sagte Obermann. Stattdessen setze die Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen auf den Grundsatz: "Für alle schneller, für weniger teurer - das ist gerecht", sagte er.

Obermann kündigte an, für die dauerhaften Vielnutzer werde es weiter Flatrates geben, die aus heutiger Sicht aber um 10 bis 20 Euro mehr im Monat kosten sollten.

Vor seiner letzten Hautversammlung als Konzernchef zog der Manager eine positive Bilanz. Nach Jahren schrumpfender Umsätze richte sich die Telekom wieder auf Wachstum aus. Dank geplanter Investitionen von fast 30 Milliarden Euro soll der Konzern ab 2014 wieder steigende Umsätze erzielen.

Für Obermann ist es die letze Hauptversammlung als Telekom-Chef. Er wird den Konzern auf eigenen Wunsch zum Jahresende verlassen. Zum Nachfolger berief der Aufsichtsrat bereits am Mittwoch Finanzvorstand Timotheus Höttges

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