Freitag, 24. Mai 2019

Store in Berlin Apple baut am Ku'Damm

Apple Store in New York: Der iPhone-Hersteller kommt auf den Ku'damm

Es war ein Geheimnis, gehütet wie ein Augapfel. Nun hat sich Apple als Bauherr eines Stores am Berliner Kurfürstendamm zu erkennen gegeben. Doch es sind keine leichten Zeiten für den iPhone-Hersteller.

Berlin - Arbeiter enthüllten am Montag an der Baustelle ein beleuchtetes Apple-Logo und einen Schriftzug. Das Geschäft entsteht im denkmalgeschützten Haus Wien, das in den Jahren 1912/13 als eines der ersten Lichtspielhäuser in Berlin im Stile des Wilhelminischen Klassizismus mit tempelähnlicher Fassade gebaut wurde. Die traditionsreiche Filmbühne Wien war vor 13 Jahren endgültig geschlossen worden.

Der kalifornische Konzern betreibt weltweit rund 400 Apple Stores, darunter zehn in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Apple Börsen-Chart zeigen in seinen Geschäften einen Umsatz von 18,8 Milliarden Dollar (14,4 Mrd Euro). Die Apple-Aktie war jedoch zuletzt unter die psychologisch wichtige Marke von 400 Dollar gefallen. Vor allem Weltmarktführer Samsung Börsen-Chart zeigen macht dem iPhone-Hersteller zu schaffen.

Branchenbeobachter betrachten das Engagement von Apple auf dem Kurfürstendamm als ein Indiz für den Wiederaufschwung des westlichen Teils von Berlin, der nach der Öffnung der Mauer häufig im Schatten von spektakulären Stadtentwicklungsprojekten im Osten der Stadt stand. In der Nachbarschaft des neuen Apple Stores am Ku'damm war im Januar das Luxushotel Waldorf Astoria eröffnet worden.

ts/dpa-afx

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