PC-Spiele-Pionier Atari meldet für US-Geschäft Insolvenz an

Spiele-Enthusiasten der älteren Generation dürfte der Name Atari noch geläufig sein. Der PC-Spiele-Pionier hat für sein Geschäft in den USA Insolvenz angemeldet und will sich unter Schutz vor den Gläubigern sanieren. Ziel sei es, das US-Geschäft von der französischen Mutterfirma zu trennen.
Atari: Nach der Sanierung soll die Zukunft in mobilen Spielen liegen

Atari: Nach der Sanierung soll die Zukunft in mobilen Spielen liegen

Foto: PHIL McCARTEN/ REUTERS

New York - Der Computerspiele-Pionier Atari hat einen Insolvenzantrag für sein Geschäft in den USA gestellt. Das mehr als 30 Jahre alte Unternehmen, dass mit Spielen wie "Pong" oder "Asteroids" einst an den Anfängen der Computerspiele-Industrie stand, will sich unter Schutz vor seinen Gläubigern sanieren. Atari kämpfte nach der Blütezeit in den 80er Jahren schon lange mit Problemen.

Nach Informationen der "Los Angeles Times" ist das Ziel, das US-Geschäft von der französischen Mutterfirma abzutrennen und mit dem Geld neuer Investoren eigenständig fortzuführen. Die Zukunft von Atari solle dann unter anderem in mobilen Spielen liegen. Es seien bereits mehrere Millionen Dollar für die Fortführung des Geschäfts gesichert worden.

Atari hat den Großteil des Geschäfts in den USA, hatte aber den Konzernsitz in Europa und ist an der französischen Börse notiert. Jetzt stellten die US-Tochter Atari Inc. und drei weitere Firmen am späten Sonntag einen Insolvenzantrag in New York.

rei/dpa-afx
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