Jobverluste am Stammsitz Nokia streicht mehr als 1000 IT-Stellen

Der Handyhersteller Nokia passt sich weiter den kräftig gesunkenen Weltmarktanteilen an. Von 2000 Stellen sollen bis zu 300 ganz gestrichen und bis zu 820 an HCL Technologies in Indien ausgelagert werden. Vor allem der finnische Stammsitz ist betroffen.
Weitere Stellenstreichungen: Nokia streicht Jobs in Helsinki zusammen

Weitere Stellenstreichungen: Nokia streicht Jobs in Helsinki zusammen

Foto: Markku Ojala/ dpa

Helsinki - Der unter Druck stehende finnische Handypionier Nokia streicht im Rahmen seiner angekündigten Restrukturierung mehr als tausend IT-Stellen. 820 Jobs sollen im Zuge der Sparmaßnahme an die Unternehmen HCL Technologies und Tata Consultancy Services übergehen, wie Nokia am Donnerstag in Helsinki mitteilte. 300 Stellen würden insgesamt ganz wegfallen, die meisten davon in Finnland.

Nokia hatte bereits Anfang 2011 angekündigt, viele Stellen abzubauen. Mittlerweile summiert sich die Zahl der geplanten Streichungen auf 50.000. Der Abbau soll im Kampf gegen die mächtige Konkurrenz von Apple  und Samsung  helfen. An die Rivalen verloren die Finnen die Weltmarktführerschaft im Handy-Markt, weil Nokia  den Trend zu Smartphones anfangs verpasst hatte. Im vierten Quartal schaffte Nokia aber die Rückkehr in die Gewinnzone.

kst/afp/rtr
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