Dienstag, 23. Juli 2019

RIM-Chef Heins "Wir wollen die Automobilwelt vernetzen"

Neuer RIM-Chef Thorsten Heins: Absatzziel Autoindustrie

Der angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM setzt auf neue Geschäftsmodelle in der Autobranche. Schon heute nutzen nach Unternehmensangaben viele Autobauer das RIM-Betriebssystem QNX. Auf Basis dieser Software will Heins nun kostenpflichtige Software-Dienstleistungen anbieten.

Hamburg - Der angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM setzt auf neue Geschäftsmodelle in der Autobranche: "Wir wollen die ganze Automobilwelt vernetzen", kündigte Vorstandschef Thorsten Heins im Gespräch mit dem manager magazin an (Erscheinungstermin: 17.02.). Entsprechende Verhandlungen mit Autokonzernen seien bereits angestoßen.

Schon heute nutzen nach Unternehmensangaben 95 Prozent der großen Autobauer das RIM-Betriebssystem QNX, darunter BMW Börsen-Chart zeigen, Daimler Börsen-Chart zeigen, Toyota Börsen-Chart zeigen und Volkswagen Börsen-Chart zeigen. Auf Basis dieser Software will Heins nun kostenpflichtige Software-Dienstleistungen anbieten, beispielsweise Videokonferenzen in Autos. "Diese Plattform", sagt der neue RIM-Chef über das Betriebssystem weiter, "ist die entscheidende Innovation für das nächste Jahrzehnt."

Heins wurde erst im Januar an die RIM-Konzernspitze berufen. Der deutsche Manager soll den strauchelnden Blackberry-Produzenten wieder auf Wachstumskurs manövrieren. Heins setzt dabei zunehmend auf Softwaredienste.

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