Tochterunternehmen verkauft France Télécom gibt in der Schweiz auf

France Télécom verkauft sein Mobilfunkgeschäft Orange Suisse für 1,6 Milliarden Euro an einen Finanzinvestor. Orange Suisse ist die Nummer drei auf dem Schweizer Markt. Der französische Telefonriese hatte sich im Vorjahr bereits von seinem Geschäft in Großbritannien getrennt.
Ende eines Versuchs: France Télécom beendet Expansion in die Schweiz

Ende eines Versuchs: France Télécom beendet Expansion in die Schweiz

Foto: ED WRAY/ ASSOCIATED PRESS

Paris - Der französische Telekommunikationsriese France Télécom verkauft sein Mobilfunkgeschäft in der Schweiz für 1,6 Milliarden Euro an die Beteiligungsgesellschaft Apax Partners. Mit dem britischen Finanzinvestor sei ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet worden, teilte France Télécom am Samstag mit. Der Verwaltungsrat und die schweizerischen Behörden müssten allerdings noch zustimmen.

Die 1999 gegründete Mobilfunktochter Orange Suisse ist nach Swisscom und Sunrise die Nummer drei auf dem Schweizer Markt. Der Anbieter zählte nach Angaben von France Télécom zuletzt rund 1,6 Millionen Kunden und kam im vergangenen Geschäftsjahr auf einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 1200 Menschen.

France Télécom hatte im Juli angekündigt, im Zuge der Überprüfung seiner europäischen Aktivitäten den Verkaufsprozess für die Mobilfunksparte in der Schweiz zu starten. Im vergangenen Jahr hatten schweizerische Wettbewerbshüter eine Fusion der Konkurrenten Orange Suisse und Sunrise untersagt. France Télécom hatte sich im Vorjahr bereits in Großbritannien von seinem Geschäft getrennt.

kst/dpa

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