Übernahme durch Unitymedia Kartellamt stimmt Kabel-BW-Kauf zu

Das manager magazin hatte es bereits exklusiv gemeldet, nun ist es offiziell: Deutschlands zweitgrößter Kabelnetzbetreiber Unitymedia darf den Konkurrenten Kabel BW übernehmen.
Unitymedia-Zentrale: Der Kauf von Kabel BW ist mit der Zustimmung der Kartellbehörden perfekt

Unitymedia-Zentrale: Der Kauf von Kabel BW ist mit der Zustimmung der Kartellbehörden perfekt

Foto: Unitymedia

Frankfurt am Main - Das Bundeskartellamt genehmigt die Milliarden-Übernahme des Kabelnetzbetreibers Kabel BW durch den US-Konzern Liberty Global . Das Fusionsvorhaben werde unter Auflagen freigeben, teilte das Kartellamt am Donnerstag mit. Das manager magazin hatte die bevorstehende Zustimmung der Behörde bereits vor zwei Tagen exklusiv gemeldet - und über die mittelfristigen Pläne von Liberty in Deutschland berichtet.

Liberty Global hat seinen Hauptsitz in Denver. In Deutschland gehört dem Unternehmen der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber Unitymedia. Die Kartellwächter hatten befürchtet, dass Liberty Global mit dem Kauf des Markt-Dritten Kabel BW zu mächtig werden könnte und standen kurz davor, die Transaktion zu verbieten. Die Amerikaner konnten die Wettbewerbsbehörde jedoch mit weitreichenden Zugeständnissen umstimmen.

Liberty legt für Kabel BW 3,2 Milliarden Euro hin. Verkäufer ist der Finanzinvestor EQT. Der Kauf wurde im März vereinbart.

wed/rtr

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