Produktionsengpässe Flut in Thailand spült Intels Prognose weg

Die Flut in Thailand bringt den weltgrößten Chiphersteller Intel unter Druck: Wegen der Wassermassen kam die Produktion von Festplatten teils zum Erliegen. Deshalb senkt Intel nun seine Umsatzprognose.
Intel kassiert seine Prognose wegen Produktionsengpässen nach Überflutungen in Thailand

Intel kassiert seine Prognose wegen Produktionsengpässen nach Überflutungen in Thailand

Foto: © Reuters Photographer / Reuters

San Francisco - Die Produktionsprobleme durch die Flut in Thailand würden die Erlöse im vierten Quartal unter die eigenen Erwartungen drücken, teilte der US-Konzern am Montag mit. Das Unternehmen rechnet nun mit 13,7 Milliarden Dollar - plus oder minus 300 Millionen. Analysten hatten bislang mit 14,65 Milliarden Dollar kalkuliert.

Die Bruttogewinnmarge soll nach Intels Schätzung bei 65,5 Prozent auf Basis der Bilanzierung nach non-Gaap betragen. Wegen der Überschwemmungen in Thailand mussten viele Fabriken die Produktion von Festplatten einstellen. Auch Intels Werke sind davon betroffen.

Die Intel-Aktie  brach im frühen Handel an der Technologiebörse Nasdaq um rund vier Prozent ein.

wed/rtr

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