Schwaches TV-Geschäft Sony rutscht in die Verlustzone

Sony steckt tief in den roten Zahlen fest. Die gesunkene Nachfrage in den USA und Europa, der starke Yen und die Überschwemmungen in Thailand machten dem japanischen Konzern im dritten Quartal zu schaffen. Statt eines Gewinns erwartet Sony nun einen Verlust im gesamten Geschäftsjahr.
Sony-Produkte: Der Konzern rechnet mit einem Verlust in Höhe von 840 Millionen Euro

Sony-Produkte: Der Konzern rechnet mit einem Verlust in Höhe von 840 Millionen Euro

Foto: REUTERS

Tokio - Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr rechnet Sony mit einem Verlust von 90 Milliarden Yen (rund 840 Millionen Euro). Auslöser für das schlechte Geschäft seien die schwache Nachfrage nach TV-Geräten in den USA und Westeuropa, der starke Yen und die Überschwemmungen in Thailand, erklärte Sony. Im Sommer hatte der Konzern noch einen Jahresgewinn von 60 Milliarden Yen vorhergesagt.

Im Ende September abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal gab es bereits einen Verlust von 27 Milliarden Yen (rund 252 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 31,1 Milliarden ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank um gut 9 Prozent auf 1,57 Billionen Yen (14,6 Milliarden Euro).

Sony  ist mit seinen Problemen kein Einzelfall unter den japanischen Elektronikkonzernen. So werden der schwache TV-Markt und der teuere Yen in diesem Geschäftsjahr auch den Rivalen Panasonic  tief in die roten Zahlen drücken.

mg/dpa-afx
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