Telekom Auf die falsche Karte gesetzt

Die Telekom gibt sich überrascht, dass das US-Justizministerium die Fusion von T-Mobile USA und AT&T blockiert. Doch längst war absehbar, dass der Verkauf des US-Geschäfts kein Selbstläufer sein würde. Telekom-Chef Obermann hat auf die riskanteste Karte gesetzt - und braucht nun dringend einen Plan B. 
Von Astrid Maier
Rückschlag: Telekom-Chef René Obermann hat den Ausstieg aus den USA als Strategiewende verkauft. An einem Abschied aus den USA wird er kaum vorbeikommen - allerdings zu weitaus schlechteren Konditionen.

Rückschlag: Telekom-Chef René Obermann hat den Ausstieg aus den USA als Strategiewende verkauft. An einem Abschied aus den USA wird er kaum vorbeikommen - allerdings zu weitaus schlechteren Konditionen.

Foto: Oliver Berg/ dpa