Chinesischer PC-Hersteller Medion verhilft Lenovo zu Gewinnsprung

Dank Zukäufen wie der Übernahme des Aldi-Lieferanten Medion und starker Verkaufszahlen in Schwellenländern hat Lenovo den Gewinn im abgelaufenen Quartal nahezu verdoppelt. Seinen Marktanteil konnte der drittgrößte PC-Hersteller der Welt erstmals auf einen zweistelligen Wert ausbauen.
Lenovo-Produktion in Shanghai: Im vergangenen Quartal konnte der chinesische Computerbauer seinen Marktanteil auf mehr als 12 Prozent ausbauen

Lenovo-Produktion in Shanghai: Im vergangenen Quartal konnte der chinesische Computerbauer seinen Marktanteil auf mehr als 12 Prozent ausbauen

Foto: Eugene Hoshiko/ AP

Peking - In dem Ende Juni beendeten Quartal kletterte der Nettogewinn auf 108,8 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) nach revidiert 54,9 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie Lenovo mitteilte. Analysten hatten mit einem Gewinn von 78,6 Millionen Dollar gerechnet.

Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar. Damit stieg der Anteil von Lenovo  am weltweiten PC-Markt auf den bisherigen Rekordwert von 12,2 Prozent.

"Unser Anteil am Weltmarkt ist jetzt zweistellig, und wir haben einen zweistelligen Anteil in einer größeren Zahl unserer strategischen Märkte erreicht", erklärte der Vorstandsvorsitzende Yang Yuanqing.

Im Juni hatte der chinesische Computerhersteller die Übernahme des als Aldi-Lieferanten bekannt gewordenen Elektronikkonzerns Medion angekündigt. Außerdem gründete Lenovo ein Joint Venture mit dem japanischen Konzern NEC  und baute damit seine Präsenz auf dem dortigen Markt aus.

mg/dapd/rtr
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