Beben-Folgen Toshiba kappt Jahresziele

Die Folgen der Erdbebenkatastrophe setzen Toshiba zu. Der Elektronikkonzern, der auch größter Vertragspartner des Fukushima-Kraftwerks ist, gibt eine Gewinnwarnung heraus.
Muss die Prognose reduzieren: Toshiba-Chef Masaaki Osumi kann die Jahresziele nicht einhalten

Muss die Prognose reduzieren: Toshiba-Chef Masaaki Osumi kann die Jahresziele nicht einhalten

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP

Tokio - Der japanische Elektronikkonzern Toshiba  kämpft mit den Folgen des Bebens und Tsunamis in Japan. Toshiba senkte am Dienstag seine Prognose für den Betriebsgewinn des im März abgelaufenen Geschäftsjahrs. Das Unternehmen will die Zahlen am 9. Mai veröffentlichen.

Man habe das Jahresziel wahrscheinlich um 4 Prozent verfehlt, teilte der Konzern am Dienstag mit. Der Betriebsgewinn werde jetzt wohl bei 240 Milliarden Yen (umgerechnet etwa zwei Milliarden Euro) liegen. Toshiba gehört zu den größten Vertragspartnern der in Fukushima havarierten Atomkraftwerke.

Der Aktienindex Nikkei  ging am Dienstag mit einem Minus von rund 116 Punkten oder 1,21 Prozent auf 9441 Zähler aus dem Handel. Der breit gefasste Topix büßte rund 1 Prozent auf 827 Zähler ein.

rei/rtr
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