Start-up-Storys Wie Macher ihren Weg finden

Von Amiando über Brands4friends bis zu MyMuesli: Deutschlands Gründer profitieren davon, dass sich hierzulande eine lebendige Gründerszene aus Unternehmern, (Ex-)Gründern und Business-Angels gebildet hat. Das Gründerportal foerderland.de stellt Ihnen drei erfolgreiche Start-ups vor.
Von Carina Groh
www.amiando.de

www.amiando.de

Amiando

Ein Laden zum Einladen: Die Story von www.amiando.de . Gegründet im Dezember 2006 mit der Idee, einen Kartenvorverkauf für Events in wenigen Minuten online einzurichten. Dabei übernimmt amiando die gesamte Abwicklung einschließlich Abrechnung und Versand. Die Gründer: Felix Haas, Dennis von Ferenczy, Sebastian Bärhold, Armin Bauer, Marc P. Bernegger, Markus Eichinger. Der Weg beginnt mit einer Riesenparty: Zur Fußball-WM planen die Universitätsabsolventen eine Feier für 300-400 Leute. "Wir hatten das Problem: Wie organisiert man das?", erinnert sich Gründer Felix Haas. "Sollen wir die Einladungen per Post verschicken? Zu aufwändig. Die Gäste einzeln anrufen? Zu unübersichtlich."

Die Jungs können programmieren, bauen eine Website mit Infos zu ihrer Feier auf und verschicken den Link. "Uns war schnell klar, dass wir da auf eine Marktlücke gestoßen sind", sagt Dennis von Ferenczy. Per Mausklick können die Gäste zu- oder absagen und in einem Forum aushandeln, wer das Bier kaltstellt oder Knabberzeug mitbringt. amiando.de ist geboren und nach sechs Monaten Entwicklung geht die Plattform im Dezember 2006 an den Start.

Übrigens: Dem Sprichwort zum Trotz verderben sich die Jungs gegenseitig nicht den Brei. "Ganz im Gegenteil", findet von Ferenczy. "So leisten wir vieles aus eigener Kraft, was für ein kleineres Team ohne externe Hilfe undenkbar wäre." Und: "Es ist wichtig, von Anfang an klare Zuständigkeitsbereiche zu definieren, mit denen alle glücklich sind."

Die Seite stößt an ihre Grenzen: Nach wenigen Wochen fragen Organisatoren der next conference in Hamburg, eine der führenden Konferenzen zum Thema Internet und Medien, an, ob man die Veranstaltung nicht auch mit amiando managen könnte. Das Problem: Zu dieser Zeit lässt sich zwar eine Seite mit Antwortformular erstellen, um einzuladen und Zu- und Absagen zu verwalten. Aber es existiert keine Möglichkeit, Eintrittskarten abzurechnen. Es muss also wieder getüftelt werden! "Nur gut, dass wir mit einem starken technischen Know-how an den Start gegangen sind", sagt von Ferenczy. Die Entwicklungskosten lassen sich in der Startphase so auf ein Minimum reduzieren.

Als trotzdem irgendwann die Ersparnisse zuneige gehen und externes Kapital benötigt wird, um das schnelle Firmenwachstum stemmen zu können, kontaktieren die Gründer mehrere Online-Größen, um für ihre Idee zu werben. Innerhalb eines Monats sind finanzkräftige Investoren mit an Bord. Unter anderem die Gründer von StudiVZ (Ehssan Dariani & Michael Brehm), Spreadshirt (Lukasz Gadowski & Kolja Hebenstreit) und LastFM (Stefan Glänzer). Leute also, die etwas davon verstehen, welche Ideen eine Chance haben im Web 2.0. Dann folgt "virales Marketing": Wie ein Virus verbreitet sich die Nachricht von amiando über Blogs und Netzwerke im Internet. Schon drei Monate nach der Gründung stehen 4.500 Events online - Firmen organisieren Seminare, Konzertveranstalter managen kleine Festivals.

Mehr Events bedeuten natürlich auch eine höhere Belastung der Server. Von Anfang an ist daher die Skalierbarkeit eines der wichtigsten Themen. Von Ferenczy: "Wenn ein beliebtes Event innerhalb von Minuten ausverkauft wird, ist ausreichende Performance entscheidend."

Kleinvieh macht auch Mist: Ob Messe oder Kegelturnier: Im Juni ist es soweit und die Kunden können über das Portal auch Eintrittskarten für ihre Veranstaltung verkaufen, die als E-Ticket verschickt werden. Zum ersten Mal machen die Gründer Umsatz. Das verdanken sie dem ökonomischen Prinzip des "Long Tail". "Das bedeutet: Auch wenn ein Veranstalter nur ein Ticket verkauft, haben wir an ihm verdient: Wir bekommen sechs Prozent des Eintrittspreises zuzüglich 1 Euro. Deswegen eignet sich amiando für Events jeder Art und Größe."

Noch im Gründungsjahr expandiert die Firma in die europäischen Nachbarländer und bietet ihren Service ab sofort auch in englischer und französischer Sprache an. Auch in Spanien, den USA und Lateinamerika werden die Macher aktiv. Durch die Kooperation mit PayPal ist die Zahlungsabwicklung für den Kartenvorverkauf überall auf der Welt möglich.

Im Oktober gibt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in München zusammen mit dem amiando Team den Startschuss für "Facebook Connect" in Europa. Mit einem Klick können User über amiando ein Event an ihre Netzwerk- Freunde empfehlen und damit auf einen Schlag tausende von Menschen erreichen. Amiando erweitert und verbessert ständig das Produktportfolio. "Wir haben mehrere Feedback-Prozesse eingeführt, die es uns ermöglichen, Wünsche von Kunden rasch in die Entwicklung einfließen zu lassen", erzählt Haas.

Läuft wie geschmiert: Für seine innovativen Produkte wurde amiando mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Unter anderem prämiert das World Economic Forum im Januar 2010 amiando als einziges deutsches Unternehmen als "Technology Pioneer 2010". Diese Auszeichnung wird an die weltweit innovativsten Firmen verliehen, die das Potential haben, mit ihren Produkten eine nachhaltig positive Auswirkung auf die Gesellschaft zu haben. Amiando wird von den renommierten Venture Capital-Gesellschaften Wellington Partners, AdInvest und einem Netzwerk internationaler Business Angels unterstützt.

Das erste Halbjahr 2009 wird das erfolgreichste in der Firmengeschichte: Über 200 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Entgegen Branchentrends können die Firmenchefs den Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr verdreifachen. amiando betreut weltweit Events in über 200 Städten. "Wir erzielen mehr als 55 Prozent unseres Umsatzes außerhalb der deutschsprachigen Region", sagt Haas. Mittlerweile sind mehr als 100.000 Events über die Plattform abgewickelt worden. Täglich mehrere Hundert Veranstaltungen auf der ganzen Welt.

Das Auslandsgeschäft wird überwiegend aus dem Hauptquartier in München organisiert. Felix Haas setzt auf Muttersprachler. "Das funktioniert sehr gut und warum sollten wir also zusätzliche Kosten mit mehreren Büros auf uns nehmen?" Die Länderbetreuer sind regelmäßig in ihren Ländern unterwegs und treffen vor Ort die wichtigsten Kunden und Partner. Eine Ausnahme ist die Schweiz, wo wir mit Marc einen Gründer direkt vor Ort in Zürich haben."

Xing trifft Amiando: Kurz vor Weihnachten 2010 findet das deutsche Online-Kontaktnetz Xing Verwendung für einen Teil seiner Barreserven und übernimmt Amiando für 10,35 Millionen Euro. Das Managementteam von Amiando soll im Amt bleiben, Marke und Seite weiterhin eigenständig auftreten. Außerdem werden die momentan 35 Mitarbeiter alle von Xing übernommen.

"Wir erschließen uns damit einen sehr attraktiven und schnell wachsenden Markt", sagt Stefan Groß-Selbeck, Vorstandschef von Xing. Amiando-Mitgründer Haas sieht Synergieeffekte: "Die Reichweite der Xing-Plattform vereint mit der Technologie und Marktposition von Amiando im Segment der Business-Veranstaltungen stellen die perfekte Kombination dar, um den Xing-Mitgliedern zeitnah neue und relevante Mehrwerte zu liefern - und als gemeinsames Team dieses Business systematisch schnell weiter auszubauen."

Brands4friends

www.brands4friends.de

www.brands4friends.de

Brands4friends

Der Name ist Programm: Das Gründerteam des kostenlosen Shopping-Clubs www.brands4friends.de  besteht im September 2007 aus vier Personen: Constantin Bisanz, Nicolas Speeck, Mario Zimmermann und Christian Heitmeyer. Club-Mitglieder erhalten Markenware zu günstigen Preisen und mit satten Rabatten, teilweise bis zu 70 Prozent. "Das schaffen wir, indem wir uns für eine geschlossene Community entschieden haben, denn das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis, das wir unseren Mitgliedern anbieten, ist nur für limitierte Stückzahlen zu realisieren, erklärt Christian Heitmeyer. Bei den jeweiligen Kollektionsteilen handelt es sich außerdem um Off Seasons Produkte oder Stock overs.

Einkaufen kann bei brands4friends nämlich nur, wer eine Einladung für die Community erhalten hat. Das Sortiment wechselt ständig zwischen Mode und Accessoires wie Taschen, Technik oder Schmuck. "Unser Geld verdienen wir als Handelsunternehmen an der Marge zwischen Ein- und Verkauf", erklärt Heitmeyer.

Nur drei Monate nach der Gründung kann der Club nach eigenen Angaben schon über 200.000 registrierte Mitglieder vorweisen. Doch so groß wie die Auswahl der Produkte ist, so groß ist auch der Ansturm. Weil die Seite dem anfangs noch nicht gewachsen ist, kommt es kurzzeitig zum Systemausfall.

Neue Investoren an Bord: Nach Holtzbrinck Ventures, Jan Becker, Ehssan Dariani, Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit, Ron Hillmann, Arend Lars Iven und Oliver Jung machen im Dezember Mangrove Capital Partners und einige private Finanzinvestoren insgesamt fünf Millionen Euro für das Start-up locker. Bisanz: "Das Geld investieren wir hauptsächlich in ein gutes Team und eine solide Basis für nachhaltiges Wachstum von Angebot und Nachfrage."

Besonders wertvoll ist für das Startup die Unterstützung durch die neuen Partner. "Vor allem das Know-how und die Kontakte der weiteren Minderheitsgesellschafter sind unschätzbar wichtig für den Aufbau unserer Firma", so Mario Zimmermann.

2008, knapp ein Jahr nach der Gründung, ist brands4friends Deutschlands führender Online-Shopping-Club. Ende November sichert sich das Berliner Unternehmen eine dritte Finanzierungsrunde. "Wir waren in der komfortablen Situation, dass gleich mehrere Interessenten Schlange standen", erinnert sich Heitmeyer. Unter der Führung der internationalen Venture Capital-Firma Partech International als Lead- Investor, beteiligen sich die bisherigen Investoren - u.a. Mangrove Capital Partners und Holtzbrinck Ventures - mit insgesamt über zehn Millionen Euro am Geschäft.

Vom Start-up zum Mittelständler in 22 Monaten: Über zwei Millionen Mitglieder, etwa 350 Markenpartner und 110 Mitarbeiter: Im Juli 2009 stehen die Berliner kurz vor dem Break-Even. "Wir haben im ersten Halbjahr außerordentlich guten Umsatz erzielt und sind auf dem besten Weg", erzählt Heitmeyer in einem Interview mit Meedia. "Wir sind quasi ein digitales Warenhaus, das allerdings anders als traditionelle Warenhäuser geradezu boomt." Die Herausforderung? "Permanent relevante Produkte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis anzubieten, Käufer zu Wiederkäufern zu machen und viele neue Mitglieder in den Club zu holen", so Heitmeyer.

Die Mitglieder, rund 3,5 Millionen sind es 2010 deutschlandweit, erhalten täglich E-Mails, in denen die auf wenige Tage beschränkten Verkaufsaktionen angekündigt werden. iPads von Apple standen für 499 Euro auf dem Programm. "Nach zehn Minuten war das Produkt ausverkauft", erzählt Geschäftsführer Sergio Dias. Der Umsatz lag 2009 nach eigenen Angaben bei rund 80 Millionen Euro. Das Konzept des geschlossenen Online-Modehandels funktioniert und kitzelt durch diese Art der Exklusivität die Kauflust der Kundschaft.

Dann die Millionen-Bescherung: Die Macher verkaufen im Dezember 2010, knapp drei Jahre nach der Gründung, ihre Anteile. Rund 150 Millionen Euro blättert die Auktionsplattform ebay auf den Tisch. Kein Schnäppchen, für Bisanz und Heitmeyer aber eine schöne Bescherung. "eBay ist der perfekte Partner für uns", sagt Sergio Dias, Chief Executive Officer von brands4friends. "Wir können unsere Handels- und Marken-kompetenz sowie unsere Marktkenntnisse einbringen und selbst von eBays Reichweite und Erfahrung im eCommerce-Geschäft profitieren, um das Wachstum unserer Shopping-Community weiter zu beschleunigen."

Der Bild-Zeitung verrät brands4friends Mit-Gründer Bisanz: "Mein eingesetztes Kapital bekomme ich durch den Verkauf 300-fach zurück." Schon als Schüler machte er Geld mit einer eigenen Firma. "Brands4friends" war sein fünftes Unternehmen. "Jetzt nehme ich mir ein halbes Jahr Auszeit und gehe auf Weltreise." Safari in Afrika, meditieren in Tibet, in Kalifornien neue Ideen testen.

mymuesli.de

www.mymuesli.de

www.mymuesli.de

Mymuesli.de

Mach's dir selbst!: Am 30. April 2007 geht der Shop von www.mymuesli.de  online. Die Idee: Müsli aus 75 Zutaten online mischen und bestellen. Ins Marketing investieren die Gründer Hubertus Bessau, Phillipp Kraiss und Max Wittrock in den ersten Monaten keinen Cent. Werbung entsteht im Internet: Das Startup setzt den Multiplikatoreffekt Weiterempfehlung durch die Kunden gelungen ein und erspart sich einen Teil der Marketingausgaben. Erst ein Jahr später schaltet das Unternehmen Werbung im Internet.

Vorbereitungen bis zum Launch: Seite programmieren, Lieferanten und Verpackungshersteller recherchieren, Manufaktur zur Müsliabfüllung einrichten. Kosten bis zur ersten Müsliauslieferung: 5000 Euro. Die Biomüslis sorgen vom ersten Tag an für einen positiven Cashflow. Die Gründer erzielen in den ersten fünf Monaten, mit Hilfe von zehn studentischen Aushilfen, rund 125.000 Euro Umsatz.

In der Anfangsphase zahlen die Passauer alles aus eigener Tasche. Im September steigen die Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und Kolja Hebenstreit als Business Angels ein. "Es ist gut, jemanden dabei zu haben, der weiß, was im Internet funktioniert", sagt Hubertus Bessau in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD), "Die PR-Welle, die wir zurzeit haben, kann uns nicht ewig tragen."

Voller Ausschlag: Nach einem Fernsehbeitrag steigen die Seitenzugriffe innerhalb einer Stunde um 6400 Prozent! In diesen Tagen geht leider wegen zu geringer Serverkapazitäten großes Wachstumspotenzial verloren. Doch die Gründer reagieren schnell. Dank zusätzlicher Server kann die Bestellflut nach TV-Berichten wieder bewältigt und abgearbeitet werden. Zumindest digital, denn in der Manufaktur können nur drei Leute gleichzeitig arbeiten, ohne sich auf die Füße zu treten.

Neue Mitarbeiter gesucht

Eine neue Produktionsstätte, in der 150 Leute arbeiten können, löst im November die Raumnot und erleichtert die Arbeit. Früher konnten die Paletten nur in kleinen Schüben geliefert werden, jetzt lässt sich das Startup einmal wöchentlich die gesamte Ware anliefern - das spart Geld. "Pro Palette zahlen wir 45-48 Euro, das wird zukünftig ungefähr die Hälfte kosten", berichtet Bessau damals im Gründertagebuch der FTD.

Die Zahl der studentischen Aushilfen soll verdoppelt werden, denn gemixt wird immer noch per Hand. Und die Gründer wollen einen Produktionsleiter in Vollzeit einsetzen, der sich um die Warenein- und -ausgänge und die Dienstpläne kümmert.

Wir brauchen Hilfe: Die Macher brauchen Unterstützung, doch es ist sehr schwierig, neue Mitarbeiter zu finden. Das lernen die Gründer im neuen Geschäftsjahr 2008 ziemlich schnell. "Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen hatte ich nie glauben wollen, was man von vielen Unternehmen hört", seufzt Bessau, "gute Leute sind rar." Wir brauchen für die Produktion ja nicht einmal Highpotentials." Nach einer Stellenausschreibung kommen nur wenige Bewerber in die engere Auswahl. "Die Frage, die sich stellt, ist: Wenn ich Kunde wäre - möchte ich, dass mein Müsli von dieser Person abgefüllt wird?".

Im Januar können die Gründer den dringend benötigten Produktionsleiter einstellen. Eine Sekretärin kümmert sich ab Februar darum, dass der Support reibungslos abläuft; mehr als 500 Mails pro Tag sind keine Seltenheit. Endlich zieht auch das Büro, das sich in einem 20qm-Zimmer neben der WG-Küche befand, an die neue Produktionsstätte im Passauer Gewerbegebiet.

Feedback von den Kunden

Neu sind auch zwei zusätzliche Bezahlsysteme im Online-Shop: Neben der Vorauszahlung funktionieren jetzt auch Lastschrift vom Girokonto und Zahlung mit Kreditkarte. "Das macht das Zahlen für viele Kunden nicht nur einfacher, sondern auch attraktiver", hofft der Gründer.

Müsli-Männer betreten Neuland: In Passau eröffnet 2009 der Mymuesli- Shop - ein neuer Geschäftszweig in der Offline-Welt. Der Laden läuft ausgezeichnet. Die Gründer bekommen hier wertvolles Feedback von den Kunden.

Vor Ort kann man das Müsli nicht mischen, aber die Leute können vorbei kommen und bestellen und sich ihr Müsli zwei Tage später abholen. "Weitere Shops zu eröffnen, wäre interessant, das muss sich aber auch rentieren, denn der stationäre Handel funktioniert völlig anders als E- Commerce", sagt Max Wittrock. "Wir betreten hier wieder einmal Neuland."

Wichtigstes Produkt ist Mymuesli2go, das Müsli zum Mitnehmen: Fünf Mischungen in kleinen Packungen, die gleichzeitig als Schale dienen. Milch drauf, fertig. Damit haben die Müsli-Männer ein Produkt entwickelt, das man bundesweit in ausgewählten Restaurants & Cafes kaufen kann. Die Arbeitsabläufe und das Warenmanagement haben sich eingespielt. Vertrieben wird das Produkt 2010 neben der Schweiz, England und Deutschland auch in Österreich und den Niederlanden. Was dem Start-up in der Vergangenheit am meisten gebracht hat? Max Wittrock: "Da gab es eine ganze Menge. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir Guy Kawasakis Aussage hire infected people, aber auch Koljas und Lukasz Tipp, möglichst früh möglichst gute Leute einzustellen, hat sich bewährt."

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