Erneute Stellenstreichungen Yahoo will 600 Jobs abbauen

Yahoo baut weitere 600 Jobs ab. 4 Prozent der weltweiten Arbeitsstellen sollen gestrichen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des US-Internetunternehmens zu stärken.
Zu hohe Kosten: Das Internetunternehmen hat bereits 2000 Stellen gestrichen

Zu hohe Kosten: Das Internetunternehmen hat bereits 2000 Stellen gestrichen

Foto: Paul Sakuma/ AP

Sunnyvale - Das Interneturgestein Yahoo streicht seine Mannschaft weiter zusammen. Rund 600 der zuletzt rund 14.000 Mitarbeiter müssen gehen, bestätigte der Konzern entsprechende Medienberichte. Die Hiobsbotschaft so kurz vor Weihnachten trifft vor allem Beschäftigte im Heimatland USA.

Yahoo-Chefin Carol Bartz hat seit ihrem Amtsantritt im Januar 2009 in mehreren Runden bereits 2000 Stellen gestrichen, um die Kosten zu drücken. Yahoo tut sich seit Jahren schwer, seine hohen Nutzerzahlen in Gewinne umzumünzen. Bei der Internetsuche hat sich der Konzern mittlerweile mit Microsoft  verbündet.

Mit den Stellenstreichungen steht Yahoo im krassen Gegensatz zu Konkurrenten wie Google  oder Facebook, die stetig auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sind. Besonders schwer von den neuen Einschnitten betroffen ist die Produktabteilung, die etwa die Yahoo-Websites oder den Mail-Dienst fortentwickelt. Dort arbeiten rund 7000 Menschen.

sk/dpa-afx
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