Zeitgeist 2010 Lena googelt sich nach oben

Der Top-Suchbegriff des Jahres 2010 bei Google ist das weltweit größte Onlinenetzwerk Facebook. Die am meisten gesuchte Person ist dagegen jemand, die vor einem Jahr noch kaum jemand kannte: Eurovision-Song-Contest-Siegerin Lena Meyer-Landrut.
Eurovision-Song-Contest-Siegerin Lena: Top eins der am häufigsten gesuchten Personen bei Google Deutschland

Eurovision-Song-Contest-Siegerin Lena: Top eins der am häufigsten gesuchten Personen bei Google Deutschland

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa

Berlin/Hamburg - "Facebook" ist der Top-Suchbegriff des Jahres 2010 im deutschen Internet. Der Name des weltgrößten Onlinenetzwerks führt die Rangliste der Suchanfragen an, wie der Internetkonzern Google mitteilte. Danach folgten das Video-Portal YouTube, Berlin und der Online-Marktplatz Ebay. Über Google laufen rund 90 Prozent der Internetsuchen in Deutschland.

Die Liste ist allerdings "entschärft": Bei den Top-Suchbegriffen hat Google unter anderem die Bereiche Erotik und Pornografie herausgerechnet. Denn tatsächlich wird im Internet seit Jahren kein Begriff so oft in die Suchfelder eingetippt wie "Sex".

Google registriert auch die Suchanfragen, die sprunghaft ansteigen, es aber über das Jahr gesehen nicht ganz nach vorne schaffen. In dieser Liste führt in diesem Jahr "WM 2010" - Auslöser für das Interesse war die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika.

Bei den in Deutschland meistgesuchten Personen sicherte sich Eurovisions-Siegerin Lena Meyer-Landrut den ersten Platz. Hinter ihr folgt Wettermoderator Jörg Kachelmann, der gerade vor Gericht steht. Platz drei belegt das Fernsehsternchen Daniela Katzenberger

Bei den am häufigsten gesuchten Nachrichten interessierten sich die Nutzer zuerst für Bayern - was meist zu Nachrichten des Fußballvereins FC Bayern führte - gefolgt von dem "DSDS"-Kandidaten Menowin Fröhlich, Kachelmann, dem Bahnprojket "Stuttgart 21" und dem iPhone.

Nach dem Erdbeben in Haiti schaffte es das Suchwort Haiti auf den neunten Platz der am meisten gesuchten Nachrichten, wegen des Ausbruchs des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull kam der Begriff Aschewolke auf Rang sieben. Bei den am meisten gesuchten Automarken stand BMW ganz vorne, gefolgt von Audi, VW, Mercedes, Ford und Fiat.

mg/dpa/afp
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