Dienstag, 17. September 2019

Fahrplan, Wetter, Währungsrechner Nützliche iPhone-Apps

Wer ein iPhone hat, hat auch Apps. Die Miniprogramme sollen vor allem den Alltag erleichtern, indem sie Infos von Wettervorhersagen bis zu Fahrplänen liefern. Einige nützliche Helferlein im Überblick.

Hamburg - Zeig mir deine Apps, und ich sage dir, wer du bist. Kaum ein iPhone oder iPod Touch läuft ohne die Apps genannten Zusatzanwendungen. Viele der Miniprogramme, die es in Apples App Store gibt, sollen den Alltag erleichtern und nützliche Infos liefern - und das häufig gratis oder für sehr kleines Geld.

Ein guter Helfer ist das Programm ShoppingList, das 79 Cent kostet. Was auf die Einkaufsliste soll, wird aus einer Vielzahl von Vorschlägen ausgewählt. Diesen Fundus kann der Nutzer aber auch ergänzen. Mengenangaben - 250 Gramm Butter etwa - sind per Drehrad fix eingetragen. Pfiffig gelöst ist das Abhaken bereits gekaufter Dinge unterwegs: Sie rutschen an die unterste Stelle der Liste.

Wer nicht plötzlich im wahrsten Wortsinn im Regen stehen möchte, besorgt sich eine Wetter-App. Wetter.info ist kostenlos und liefert die Daten des gleichnamigen Internetportals, hinter dem die Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen und der Dienstleister Meteomedia stehen. Wer will, gibt seine Lieblingsorte rund um die Welt ein und kann immer flugs die aktuellen Informationen abrufen.

Zum jeweils aktuellen Tag wird im Drei-Stunden-Rhythmus angezeigt, wie sich Wetter und Temperatur voraussichtlich verändern. Per Klick auf die Uhrzeit klappt sich ein Fenster aus, in dem weitere Infos wie Windgeschwindigkeit oder zu erwartende Niederschlagsmengen stehen. Sehr interessant ist der Wolken-Niederschlagsfilm. Hier erscheinen der aktuelle Regenradarfilm oder die Tagesprognose.

Im Auslandsurlaub helfen Währungsrechner wie eCurrency beim Kontrollieren, was dieses oder jenes kostet. Die App selbst kostet mit 79 Cent jedenfalls nicht viel - und sie ist einfach zu bedienen: Aus einer Liste von 190 Währungen wird die gewünschte mit einem Klick auf die entsprechende Flagge ausgewählt. Ob es von Euro in die Währung des jeweiligen Landes oder umgekehrt gehen soll, wird durch einen Pfeil bestimmt. Für Kurse in Echtzeit ist eine Netzverbindung nötig. Es gibt aber auch einen Offline-Modus, für den der Kurs am besten unmittelbar vor der Abreise aktualisiert wird.

Ein weiteres feines Helferlein ist das kostenlose flipContact. Es ermöglicht, unkompliziert Post- und E-Mail-Adressen oder auch Telefonnummern mit anderen iPhone-Besitzern auszutauschen. Dazu wählt der Nutzer die entsprechenden Daten auf seinem Gerät aus. Werden die beiden Smartphones aneinandergehalten, kommt automatisch eine Verbindung zustande, und die Daten können fließen. Wer die Daten per W-Lan oder E-Mail senden möchte, muss ein paar Cent investieren: Mit der App myCard sind diese Funktionen für 79 Cent verfügbar.

Verspätungen von Bahnen und Bussen kann die Gratis-App Fahrplan nicht wegzaubern. Aber sie kann Verspätungen von öffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland minutengenau anzeigen. Und sie gibt freilich auch über pünktlich erwartete Züge und Busse Auskunft. Beim Starten fragt das Programm, ob es nach den Verkehrsdaten für den Ort suchen soll, an dem der Nutzer sich gerade befindet. Lautet die Antwort nein, wird über die Suchfunktion die gewünschte Haltestelle oder der gesuchte Bahnhof ausgewählt.

Wer immer wieder an denselben Bahnhöfen steht und Verbindungen sucht, nimmt sie in die persönliche Favoritenliste auf. Wer in einer fremden Stadt zum Beispiel nicht weiß, an welcher Bushaltestelle er aussteigen muss, lässt die Fahrplan-App eine Verbindung zu Google Maps herstellen und weiß dann mit ein bisschen Glück sofort Bescheid. Mit kleinen Bahnhöfen und abgelegenen Haltestellen kann das Programm allerdings seine Schwierigkeiten haben.

Cordula Dernbach, dpa

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