Sonntag, 26. Januar 2020

Windows 7 Geschmeidiger Start

2. Teil: Ausreichend Platz machen

In jedem Fall sollten Anwender jedoch ein Backup machen, bevor sie partitionieren. Die Partition für Windows 7 sollte nicht kleiner als 20 Gigabyte sein, rät Gieseke. Besser seien 40 GB.

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Ein bisschen mehr Aufwand muss betreiben, wer Windows 7 parallel zu XP auf den Rechner bringen will. Weil XP anders als Vista nicht über bordeigene Software zum Verändern der Partition verfügt, wird ein zusätzliches Programm benötigt. Dieses ist nicht billig - der Kaufpreis ab 30 Euro schmerzt besonders, wenn es nur ein-, zweimal verwendet wird. Daher empfiehlt es sich, Computerzeitschriften nach Vollversionen solcher Programme zu durchsuchen. Testversionen, die auch die Hersteller zum Herunterladen anbieten, nützen dagegen nicht viel: Ihr Funktionsumfang ist oft deutlich eingeschränkt.

Ist eine freie Partition angelegt, geht es mit dem eigentlichen Installieren von Windows 7 los. Das Installationsprogramm wird gestartet, indem der Rechner beim Hochfahren die DVD als Boot-Medium erkennt oder indem der Nutzer sie aus dem System auf dem Rechner heraus startet wie eine andere Anwendung.

Das Installationsprogramm zeigt nach dem Start zwei Optionen: Upgrade und "Benutzerdefiniert". Letztere wird für die Parallel-Installation sowie für die komplette Neuinstallation von Windows 7 ausgewählt. Kurz darauf werden die zur Verfügung stehenden Partitionen aufgelistet - die leere ist die richtige für Windows 7.

Im gleichen Bild finden sich erweiterte Optionen zur Installation, etwa das Laden von Treibern. Nach einem Klick auf "Weiter" werden die Daten von der DVD auf die Festplatte kopiert und installiert.

Während des Installationsvorganges wird der Rechner mehrmals neu gestartet - das ist kein Grund zur Beunruhigung. Wie lange die Prozedur dauert, hängt im wesentlichen von der Leistungsfähigkeit des Rechners ab. Auf einem halbwegs aktuellen PC ist die Sache nach einer halben Stunde erledigt.

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