Communities Webseiten für Sportsfreunde

Die Sportgemeinde in Deutschland ist groß. Rund 91.000 Sportvereine mit über 27 Millionen Mitgliedschaften zählt der Deutsche Sportbund. Kein Wunder also, dass auch im Internet die die Sport-Communities wachsen.

Berlin/Dreieich - Sport gehört für viele Menschen zum Leben einfach dazu. Da ist es kein Wunder, dass auch die sozialen Netzwerke im Internet ein Marktplatz für Jogger, Hobbykicker und Co. geworden sind. Ob Fußball oder Gleitschirmfliegen - im Netz findet sich ein geeigneter Trainingspartner für jede sportliche Betätigung.

Und wer seine Mannschaft noch um den einen oder anderen Mitspieler aufstocken will, durchsucht in den Portalen am besten die Amateurligen. Denn die Sportler-Communities präsentieren nicht nur einzelne Spieler. Getreu dem Prinzip der digitalen Vernetzung lassen sich ganze Teams und Ligen anlegen, verwalten und verfolgen.

In der Community Sportme  des gleichnamigen Anbieters etwa kann der Nutzer sein eigenes Sportprofil anlegen. Nicht nur einzelne Sportarten lassen sich hinzufügen, unter der Rubrik "Mein Sport" kann gleich der ganze Verein eingetragen werden. Aufgepeppt wird das Ganze durch die Möglichkeit, eigene Fotos und Videos hochzuladen. Jogging- und Nordic-Walking-Strecken findet der Laufguide zielgenau angepasst nach Streckentyp und Distanz. Außerdem kann jeder Nutzer über seine eigenen sportlichen Events per Blogfunktion berichten.

Wer nach ausgefallenen Sportarten sucht, wird auf dem Portal Sportiversum  des Anbieters Continuo Invest fündig. Von Bogenschießen über Fallschirmspringen bis zu Kite Surfing - der Nutzer findet nicht nur gleichgesinnte Sportler, sondern auch eingetragene Vereine in seiner Region. Das ist besonders für Randsportarten nützlich. Hobbysportler finden darüber hinaus geeignete Trainingsplätze und können gleichzeitig Berichte darüber schreiben. Ähnlich wie bei anderen Social-Network-Angeboten kann der Nutzer Gruppen beitreten. So sieht er beispielsweise, wer in diesem Jahr beim 30. Sachsenlauf ebenfalls an den Start geht.

Ein ähnliches Konzept bietet die Seite Meinsport , die von Realis Communities betrieben wird. Interessant ist dabei die Möglichkeit, einen eigenen Trainingsplan aufzustellen und zu verwalten. Ein eigener Terminkalender rundet das Angebot für die individuelle Trainingsgestaltung ab. Natürlich darf auch die Community mitsamt ihrem Sportler- und Mannschaftsnetzwerk nicht fehlen.

Wer spielte in der Jugendmannschaft gleich links außen?

Die Lifestyle-Sparte rund um den Sport bedient das Portal Netzathleten  des gleichnamigen Anbieters. Hier steht vor allem das Thema Fitness und Ernährung im Vordergrund. So findet der Nutzer unter "Fit wie die Stars" Trainingstipps von Profisportlern. Aber auch der Sport-Boulevard kommt nicht zu kurz, während im Bereich "Body and Soul" mehr gesundheitliche als sportliche Ratschläge auf dem Programm stehen. Zudem bietet die Community die Möglichkeit, sich vorzustellen und nach Trainingspartnern zu suchen. Im Forum kann der Nutzer über eine große Bandbreite an Themen diskutieren - von der richtigen Sporternährung bis zur Psychologie.

Für Hobbyfußballer ist schließlich die Seite Spielerkabine  interessant. Der Anbieter konzentriert sich vor allem auf die deutschen Amateurligen. So kann jeder Nutzer Berichte vergangener Spiele betrachten, zukünftige Begegnungen eintragen und eigene Spielberichte schreiben. Das Ganze funktioniert ebenfalls vernetzt - mitsamt eigenem Spielerprofil und der Möglichkeit, andere Spieler zu finden. Wer alte Mitspieler wiederfinden möchte, schaut am besten auf der Seite Bolzklub  vorbei. Der Betreiber hilft dabei, herauszufinden, wer noch gleich in der Jugendmannschaft links außen gespielt hat.

Handballer haben auf der Seite Handballszene  des Anbieters Xemedia Gelegenheit, sich mit Mitspielern auszutauschen - Trainingstipps und Diskussionen über den Lieblingsverein inklusive. Ein ähnliches Konzept findet der Nutzer in der Handballecke . Beide Portale laden zum Austausch ein. Allerdings sind diese Formate mehr Forum als echte Community.

Wer eher auf dem Freiplatz zum Ball greift, für den ist Schönen Dunk  die erste Wahl. Der Verein bietet Basketballern die Möglichkeit, sich über alle Ligen und Events auszutauschen. Diskussionen über mögliche Wechsel und andere Höhepunkte des Profisports ziehen hier aber deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich als das private Spiel der Nutzer. Der Community-Gedanke wird auf Allballers  des Anbieters Stockey TCR großgeschrieben. Gemäß dem Motto "Wer kennt wen?" können Nutzer Teammitglieder suchen und sich unter der "Spielerbörse" nach Mitstreitern oder Trainern umsehen.

Philipp Laage, dpa

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