Milliardenverlust BT Group streicht 15.000 Stellen

Der britische Telekomkonzern BT Group baut sein Personal immer weiter ab. Nach 15.000 Stellen im vergangenen Jahr sollen auch im laufenden Geschäftsjahr 15.000 Jobs wegfallen. Verwundern darf dies indes nicht: Für das Schlussquartal wies der Konzern einen Milliardenverlust aus.

London - Der britische Telekommunikationsriese BT Group  streicht nach tiefroten Zahlen im Schlussquartal im kommenden Geschäftsjahr bis zu 15.000 Jobs. Das entspricht 10 Prozent der Arbeitsplätze, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Zudem seien in den vergangenen zwölf Monaten ebenfalls 15.000 Stellen weggefallen, das waren 5000 mehr als erwartet. BT erklärte, der Jobabbau solle vor allem durch natürliche Fluktuation und nicht durch Entlassungen erfolgen. Im vergangenen Geschäftsjahr bis März 2009 sank die Mitarbeiterzahl damit von 162.000 auf 147.000.

Probleme bereitet BT vor allem die Sparte Global Services, die weltweit Großkunden bedient. Hinzu kommen Pensionsdefizite in Milliardenhöhe. Im Schlussquartal war der Telekomkonzern tief in die roten Zahlen gerutscht. Vor Steuern belief sich das Minus auf 1,3 Milliarden britische Pfund (1,45 Milliarden Euro).

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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