Softwaremarktplatz Blackberry ahmt Apple nach

Die Idee ist einfach zu gut, um sie allein Apple zu überlassen: Wie für das iPhone gibt es nun auch für Blackberrys eine Onlineplattform, von der die Nutzer der Smartphones neue Programme laden können. Zum Einstieg beschränkt sich der Service nur auf Nordamerika und Großbritannien, doch andere Länder sollen folgen.

New York - Der Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM)  hat einen eigenen Softwaremarktplatz gestartet, zunächst nur für Nutzer in den USA, Großbritannien und Kanada. Das Unternehmen erwartet, dass die "Blackberry App World" in der ersten Woche etwa 1000 Programme umfassen wird, unter anderem von der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg, der "New York Times" und dem Musiksender MTV.

Die Einführung in weiteren Ländern werde folgen. Das teilte das kanadische Unternehmen RIM am Mittwoch (Ortszeit) ohne konkrete Starttermine mit.

Die lange vor allem auf E-Mail-Nutzung für unterwegs zugeschnittenen Blackberry-Mobiltelefone werden meist in Unternehmen und Behörden genutzt. Die Software-Marktplätze sind aktuell ein Trend, der nach und nach alle Anbieter von High-Tech-Handys, sogenannten Smartphones, erfasst.

Pionier Apple  hat für sein iPhone mehr als 15.000 Programme im Angebot, auch das Angebot für das Google-Betriebssystem Android wächst schnell. Microsoft  hat ebenfalls einen Marktplatz für sein Handy-Betriebssystem Windows Mobile angekündigt.

manager-magzin.de mit material von dpa-afx

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