Quartalszahlen Oracle zahlt erstmals Dividende

Der US-Softwarekonzern Oracle zahlt seine erste Dividende: Für das Ende Februar abgeschlossene dritte Geschäftsquartal gibt es fünf Cent je Aktie. Das Geschäft des SAP-Konkurrenten verlief unterdessen erneut ohne große Ausschläge.

Redwood Shores - Der Umsatz legte um 2 Prozent auf 5,45 Milliarden Dollar zu, wie Oracle  am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn des SAP-Konkurrenten ging unterdessen um ein Prozent auf 1,33 Milliarden Dollar zurückging.

Die Zahlen seien vor allem durch die Aufwertung des Dollar gedrückt worden, betonte Oracle. So hätte es bei gleichgebliebenen Währungskursen ein Umsatzplus von 11 Prozent und einen Gewinnzuwachs von 14 Prozent gegeben, hieß es. Während der bereinigte Gewinn über den Erwartungen der Analysten lag, traf das Unternehmen mit den Erlöszahlen die Voraussagen der Experten. Bereits im zweiten Quartal stagnierte der Gewinn des bis dahin erfolgsverwöhnten Softwarekonzerns.

Ob der Spezialist für Unternehmenssoftware und Datenbanken nun auch weiter eine Dividende zahlen wird, entscheide der Verwaltungsrat. Im nachbörslichen Handel sprangen Oracle-Papiere um 6,63 Prozent auf 16,88 Dollar hoch.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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