Adobe Gewinn schrumpft

Die Krise trifft auch die IT-Spezialisten: Der Softwareanbieter Adobe erwartet für das zweite Quartal keine wesentliche Besserung und rechnet mit einem Gewinnrückgang.

Boston - Der Softwarespezialist Adobe  rechnet wegen der schwachen Nachfrage mit einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal. Im laufenden Vierteljahr werde ein bereinigter Gewinn von 31 bis 38 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 675 bis 725 Millionen Dollar erwartet, teilte Unternehmen mit. Mit seiner Prognose entsprach das im kalifornischen San Jose ansässige den Markterwartungen. Die Aktien des Microsoft- und Apple- Konkurrenten legten nachbörslich rund zwei Prozent zu.

Der Hersteller von Programmen wie Acrobat, Photoshop und Flash hat damit zu kämpfen, dass Kunden sich wegen der Wirtschaftsflaute seltener neue Updates ihrer Programme kaufen. Bereits im vergangenen Dezember hatte Adobe mitgeteilt, 600 Stellen abzubauen, das entspricht 8 Prozent der Belegschaft. Darüber hinaus verordnete der Konzern seinen Mitarbeitern über die Weihnachtstage einen Zwangsurlaub.

Im ersten Quartal, das am 27. Februar endete, belief sich der bereinigte Gewinn auf 45 Cent je Aktie, womit der Konzern sogar die Erwartungen von Analysten übertraf. Der Umsatz fiel allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 786 Millionen Dollar.

manager-magazin.de mit Material von reuters