LCD-Geschäft Sony und Epson prüfen Kooperation

Sony und Epson verhandeln über eine Kooperation im Bereich der Flüssigkristallanzeige. Epson hat den Geschäftsbereich der kleinen und mittleren LCDs bereits umstrukturiert. Ein Zusammenschluss mit Sony soll helfen, die Kapazitäten besser zu nutzen.

Tokio - Sony und Seiko Epson gaben am Freitag bekannt, dass sie Gespräche über einen Zusammenschluss im Bereich der kleinen und mittelgroßen Liquid Chrystal Displays (LCD) aufnehmen. Hierzu soll auch die Teilübertragung von betrieblichen Vermögenswerten von Epson  an Sony  gehören.

Die Parteien hoffen, bis Ende Juni einen entsprechenden rechtsverbindlichen Vertrag zu schließen. Die Epson Imaging Devices Corporation, eine Tochtergesellschaft von Epson, hat im Geschäftsbereich der kleinen und mittelgroßen LCDs bisher eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen ergriffen.

Durch einen Zusammenschluss mit Sony könnten die Produktionskapazitäten im Bereich der LCD-Technologie voll ausgeschöpft werden, teilte Epson mit.

Um den Entwicklungs- und Vermarktungsprozess voranzutreiben, hat Sony sich ebenfalls entschlossen, die Ressourcen innerhalb der Tochtergesellschaft Sony Mobile Display Corporation zu konsolidieren. Das Ergebnis sei ein einheitlicher Geschäftsbereich, der Entwicklung, Design und Fertigung umfasst. Mit der geplanten Zusammenarbeit will Sony die Wettbewerbsfähigkeit seines Geschäfts der kleinen und mittelgroßen LCDs steigern. Die "breite Technologiepalette" von Epson sei dabei hilfreich.

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