Hewlett-Packard Prognose enttäuscht Investoren

Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard hat im ersten Geschäftsquartal sein operatives Ergebnis gesteigert. Bei der Umsatzentwicklung und der Gewinnprognose bleibt der US-Konzern allerdings hinter den Erwartungen der Märkte zurück. Die Aktie gibt nach US-Börsenschluss nach.

Palo Alto - Hewlett-Packard  (HP) hat wegen eines schwächeren Computergeschäfts und Kosten für den Jobabbau zuletzt einen deutlichen Gewinnrückgang erlitten. Das Nettoergebnis fiel im Ende Januar abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um 13 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro).

Der Umsatz stieg durch die Übernahme des IT-Dienstleisters EDS leicht um 1 Prozent auf 28,8 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Mittwochabend am Sitz im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Experten hatten einen kräftigeren Anstieg auf 31,9 Milliarden Dollar erwartet. Hewlett-Packard (HP) habe sich als Marktführer in einem harten Umfeld gut geschlagen, sagte Konzernchef Mark Hurd.

Mit seinem um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) von 0,93 Dollar (Vorjahreszeitraum 0,86 Dollar) traf HP zwar die Schätzungen der Analysten.

Die Prognose für das laufende zweite Geschäftsquartal blieb jedoch hinter den Markterwartungen zurück. Im zweiten Quartal erwartet HP nur ein EPS von 0,84 bis 0,86 Dollar, wohingegen die Experten bisher 0,89 Dollar geschätzt hatten. Im gesamten Geschäftsjahr soll der Gewinn bei 3,76 bis 3,88 Dollar liegen (Analysten: 3,77). Beim Umsatz rechnet der Computerhersteller im zweiten Quartal mit einem Umsatzminus von 2 bis 3 Prozent und im gesamten Geschäftsjahr von 3 bis 5 Prozent.

Die Aktie stand in einer ersten Reaktion nachbörslich unter Druck und verlor an der New Yorker Börse gegen 22.50 Uhr (MEZ) rund 3,30 Prozent auf 32,90 Dollar.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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