Mobilfunk Vodafone wappnet sich für die Krise

Vodafone spürt die Wirtschaftskrise und baut Personal in Deutschland ab. Das erklärte Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen im Gespräch mit manager magazin. Um einen "Risikopuffer" zu schaffen, werden demnach freie Stellen nicht automatisch neu besetzt.
Von Astrid Maier

Hamburg - "Vakante Stellen werden derzeit nicht automatisch wieder besetzt. Bei einer Fluktuation von rund 4 Prozent im Jahr ergibt sich so ein Risikopuffer, der in diesen Zeiten wichtig ist", sagte Friedrich Joussen, Deutschland-Chef des Telekomkonzerns Vodafone , im Interview mit dem manager magazin.

"Die Krise, das ist klar, geht auch an unserer Branche nicht spurlos vorüber", fügte Joussen hinzu. Das vollständige Gespräch erscheint in der neuen Ausgabe des manager magazins, die ab Freitag (20. Februar) im Handel erhältlich ist.

Betriebsbedingte Kündigungen während der Integrationsphase der vor Kurzem vollständig übernommenen Festnetztochter Arcor schloss Joussen aus. Vodafone beschäftigt 15.000 Mitarbeiter in Deutschland.

Acht Monate nach der Arcor-Komplettübernahme sagt Joussen nun zudem doppelt so hohe Einsparungen durch die Zusammenlegung des Mobilfunk- und Festnetzgeschäftes voraus. Ursprünglich war der Konzern davon ausgegangen, dadurch jährlich 50 Millionen Euro zu sparen. "Das haben wir bereits erreicht. Ich gehe nun davon aus, dass wir das verdoppeln können, also 100 Millionen Euro an Synergien auf mittlere Sicht heben werden", sagte Joussen weiter. Mobilfunker Vodafone baut derzeit in Deutschland ein einziges großes Grundnetz auf, über das in Zukunft Festnetz- wie Mobilfunktelefonie laufen wird.

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