LCD-Fernseher Der Beste gehört zu den Günstigsten

Wer einen passablen LCD-Flachbildfernseher sucht, muss für Qualität nicht gleich 2000 Euro ausgeben. Stiftung Warentest fand heraus, dass "gute" Geräte sogar schon für weniger als 1000 Euro zu haben sind.

Berlin - Fünf von 20 untersuchten Geräten überzeugten mit einem "guten" Qualitätsurteil, alle anderen erreichten ein "befriedigend". Dies ergibt Vergleich der Stiftung Warentest, der in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift "Test" veröffentlicht wird. Aus Sicht der Tester lohnt es sich nicht, die bis zu 2200 Euro teuren Hochpreis-Geräte zu kaufen, das preiswerteste "gute" ist schon für 910 Euro im Handel erhältlich und schnitt im Test sogar ein wenig besser als das teuerste.

Bei der Bildqualität schaffen laut den Testern neun Geräte ein "Gut". Wer ein optimales Bild sucht, muss auf die Feinheiten achten. Denn die Bildqualität kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, ob man sich die Bilder etwa über einen der internen TV-Empfänger, über einen DVD- oder in hochaufgelöster Qualität über einen Blu-ray-Spieler auf den Schirm holt. Ein Fernseher im Test zeigte sich hier besonders vielseitig: Der Philips 32PFL7403 erzielte in sechs von acht Sehtests für verschiedene Signalquellen ein "gutes" oder noch besseres Ergebnis.

Bei der Tonqualität, traditionell eine Schwäche flacher Fernseher, kommen sieben im Test nicht über ein "ausreichend" hinaus. Doch immerhin fünf Geräte schaffen ein "gut".

Insgesamt schneidet der Sony KDL-37V4550E für 1120 Euro bei der Stiftung Warentest am besten ab. Das Gerät mit 94 Zentimeter Bildschirmdiagonale hat einen DVB-T- und einen DVB-C-Tuner für digitales Antennen- und Kabelfernsehen und bietet "gute" Qualität bei externen Pal- und HD-Bildern. Die besten 80 Zentimeter-Geräte sind laut Test der Philips 32PFL7403D für 910 Euro mit "gutem" Bild bei DVB-T, Pal- und HD-Signalen sowie der Sony KDL-32W4000 für 1080 Euro mit DVB-T und DVB-C-Tuner.

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