Digitale Rahmen Bilder in der Endlosschleife

Papierfotos sind zur Rarität geworden. Weil Bilder heute überwiegend digital geknipst und gespeichert werden, gibt es dafür die passenden Rahmen, die Fotos in Endlosschleife zeigen. Stiftung Warentest hat sie auf die Probe gestellt.

Hamburg - Der digitale Bilderrahmen wird in diesem Jahr wohl eins der Top-Weihnachtsgeschenke. Aber nicht mit jedem Modell macht die Fotoschau Vergnügen: Von 19 Modellen bekamen nur sieben die Note "Gut". Diese kosten zwischen 107 und 172 Euro. Das berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "Test" (Ausgabe 11/2008).

Die Handhabung war bei allen Geräten im Test  "gut" bis "befriedigend", beim Stromverbrauch ist jedes zweite "sehr gut". Doch bei der Bildqualität, dem entscheidenden Punkt , ließen die Geräte im Test häufig zu wünschen übrig. Bilderrahmen mit einer geringen Auflösung erreichten in dieser Prüfung bestenfalls die Note "Befriedigend". Die Bilder wirkten pixelig und streifig.

Als schlechtestes Gerät im Test entpuppte sich das Hama Premium 7'', das 110 Euro kostet. Vier Modelle erreichten die Gesamtnote "Gut" bei "guter" Bildqualität und werden von den Testern empfohlen: Agfafoto AF 5080 MS, Samsung SPF-72H, Aiptec Monet BT und Philips 8FF 3FPB.

Digitale Bilderrahmen können per Speicherkarte, USB-Stick, W-Lan oder Bluetooth mit Bildern gefüttert werden. Sie haben aber auch größtenteils einen eigenen Speicher, der allerdings unterschiedliche Kapazität aufweist. Die digitalen Rahmen laufen mit Strom und zeigen Lieblingsfotos wie einen Bildschirmschoner in einer Endlosschleife. Getestet wurden Rahmen mit Bilddiagonalen von 16 bis 20 cm.

manager-magazin.de

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