Siemens 45 Millionen Euro für Gigaset-Sparte

Anfang August hatte Siemens bekannt gegeben, sein Schnurlostelefon-Geschäft SHC an Arques zu verkaufen. Jetzt werden die finanziellen Details des Deals bekannt: Wie das manager magazin erfuhr, zahlt das Starnberger Investmenthaus insgesamt 45 Millionen Euro an Siemens.

Hamburg - Arques  wird die Summe über drei Jahre verteilt an Siemens  überweisen. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (22. August) im Handel erhältlich ist.

Damit erhielte Siemens den Großteil der Mitgift zurück, die der Konzern dem Hersteller der Gigaset-Telefone bereitstellt. Wohl wegen dieser Zusage hatte Arques überraschend den Zuschlag für SHC erhalten. Die anderen Interessenten, darunter die US-Firma Gores, die das Geschäft mit Telefonanlagen SEN kauften, und der Münchener Investor Orlando gemeinsam mit der Beratungsfirma Keylens, hatten deutlich weniger offeriert.

Den Übergang der SHC von Siemens zu Arques soll der Siemens-Manager José Costa e Silva managen. Sein Vorgänger Jochen Eickholt nutzt eine Rückkehroption in den Siemens-Konzern.

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