Patentstreit Nokia und Qualcomm einig

Der Handyhersteller Nokia und der US-Chiphersteller Qualcomm haben ihren Patentstreit beigelegt. Nokia bewilligte eine Einmalzahlung an Qualcomm sowie die Überweisung von Lizenzgebühren in den kommenden 15 Jahren.

New York - Die auf drei Kontinenten geführten, seit drei Jahren andauernden Gerichtsverfahren wurden eingestellt. Qualcomm  gab im Gegenzug seine Forderung auf, für jedes verkaufte Nokia-Telefon eine Lizenzgebühr zu erhalten, wie die Firmen am späten Mittwochabend erklärten. Über die finanziellen Details der Einigung wurde nichts bekannt.

Nokia  und Qualcomm stritten in mehreren Ländern um Zahlungen für die Nutzung von Patenten. Dabei ging es um von Qualcomm gelieferten Chipsätze, die in Handys der Finnen eingebaut werden. Zuvor war ein früheres Lizenzabkommen abgelaufen, ohne dass sich die Kontrahenten auf eine Fortsetzung geeinigt hatten.

Qualcomm erhöhte unterdessen seine Prognose für das Gesamtjahr leicht. Der Chiphersteller rechnet dank der soliden Nachfrage nach der neuesten Generation von Handys mit einem Gewinn je Aktie von 2,11 bis 2,13 Dollar und einem Umsatz zwischen 10,3 und 10,5 Milliarden Dollar. Zuvor war Qualcomm von einer Gewinnspanne von 2,09 bis 2,13 Dollar je Aktie und einem Umsatz von zehn bin 10,4 Milliarden Dollar ausgegangen.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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