Kurscrash Vodafone plant Aktienrückkauf

Nach dem knapp 14-prozentigen Kurssturz am Dienstag zieht der Mobilfunkkonzern Vodafone die Notbremse. Das britische Unternehmen plant, eigene Aktien im Wert von einer Milliarde Pfund zurückzukaufen. Die Börse honoriert dieses Vorhaben.

London - Der geplante Aktienrückkauf spiegele die Auffassung des Boards wieder, dass der Aktienpreis Vodafone  deutlich unterbewerte, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Kurs der Vodafone-Papiere stieg nach der Ankündigung bis zum Mittag um rund 0,8 Prozent auf 130 Pence.

Die Titel des Unternehmens waren am Dienstag um rund 13,6 Prozent auf 129 Pence eingebrochen, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, der Umsatz im Gesamtjahr werde am unteren Ende der bisher angepeilten Spanne liegen. So niedrig notierte das Papier zuletzt Ende 2006.

Die Aktionäre müssen dem Aktienrückkaufprogramm auf der Hauptversammlung des Unternehmens am 29. Juli zustimmen.

An diesem Tag wird sich auch Konzernchef Arun Sarin von der Spitze des Unternehmens verabschieden. Er wird seinen Posten mit Ablauf der Hauptversammlung abgeben und soll durch den bisherigen Vize- und Europachef Vittorio Colao ersetzt werden. Der 53-jährige Sarin stand insgesamt fünf Jahre an der Spitze des Mobilfunkkonzerns.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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