Motorola Erstes Werk vor dem Aus

Der angeschlagene US-Telekomausrüster Motorola will seine Handyproduktion in Singapur einstellen. Die Schließung der Fabrik ist Teil eines umfassenden Sparprogramms, mit dem der Konzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren will.

Singapur - Von der Schließung der Handyproduktion in Singapur seien rund 700 Beschäftigte betroffen, teilte Motorola  am Donnerstag mit. Der US-Telekomausrüster will weltweit 500 Millionen Dollar einsparen, um wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.

Der Absatz von Motorola-Handys ist wegen der von Kunden als unattraktiv empfundenen Geräteauswahl massiv eingebrochen. Den Rang als zweitgrößter Hersteller nach Nokia  verloren die US-Amerikaner an Samsung .

In der vergangenen Woche hatte der US-Konzern eine Abspaltung der Handysparte in einen eigenen Konzern angekündigt. Beide Unternehmen sollen an der Börse notiert sein. Inzwischen hat der indische Elektronikkonzern Videocon ein Interesse an der Übernahme des Geschäfts angekündigt.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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