Donnerstag, 23. Mai 2019

Notebooktaschen Schnittige Transporter

Wuchtige schwarze Behältnisse aus schwarzem Kunstleder mit Schichtarbeiter-Flair - so sahen Taschen für Notebooks früher aus. Mittlerweile kommen die modernen Laptop-Transporter bunt und deutlich schlanker daher. Beim Kauf sollte jedoch nicht nur auf die Optik geachtet werden.

Leipzig/Stuttgart - "Wichtig ist ein festes, strapazierfähiges Material", sagt Constanze Beier von dem Onlinehändler Taschenkaufhaus.de. Am besten eigne sich sogenanntes Hardsleeve, eine Laptop-Panzerung aus festem Nylon. "Da kann nichts einreißen, da wird nichts verbogen", erklärt Beier. Beliebt seien bei den Kunden weiterhin Taschen aus Leder.

Christian Eberhardt, Inhaber des Taschengeschäfts Tausche in Stuttgart, schwört hingegen auf Lkw-Plane - daraus sind die Taschen gefertigt, die er verkauft: "Das Polyestergewebe ist robust und stoßfest." Zudem sei das Material aus der festen Plane wasserdicht.

Damit das Notebook in der Tasche gut geschützt ist, sollte diese innen mit einem weichen Material gepolstert sein. "Eine Schutzschicht aus Fleece ist empfehlenswert", sagt Beier. Wie dick die Polsterung ausfällt, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Zu einem doppelten Boden rät Sandra Strauß vom Taschengeschäft The Tumi Store: "Da ist das Notebook auch von unten gegen Feuchtigkeit und Stöße geschützt."

Je nachdem, ob sich der Kunde für eine Umhängetasche oder einen Rucksack entscheidet, gibt es auch unterschiedliche Ausführungen von Trennfächern. Da gibt es extra Abteile für Ordner, Notebookzubehör und Stifte - mit Reißverschluss oder ohne. Fächer zum Entnehmen machen die Tasche oder den Rucksack auch für andere Zwecke nutzbar.

Seite 1 von 2

© manager magazin 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung