SAP "35 Prozent Gewinnmarge"

SAP-Chef Henning Kagermann blickt optimistisch in die Zukunft. Er hält einen Anstieg der operativen Gewinnmarge auf 35 Prozent für möglich.

Stuttgart - Auf einer Investorenkonferenz in Las Vegas sagte SAP-Chef Henning Kagermann, die Rentabilität werde wie erwartet nach der Integration der zugekauften Tochter Business Objects und dem Ende der Investitionsphase für die Mittelstandssoftware Business by Design zulegen.

"Können wir auf eine Marge in der Gegend von 35 Prozent kommen? Ich würde sagen: Ja", sagte Kagermann. Ob diese Marke auch überschritten werden könne, hänge davon ab, wie die über das Internet angebotene Mittelstandssoftware von den Kunden angenommen werde.

SAP  hatte 2007 eine operative Marge - Akquisitionskosten und Währungseinflüsse herausgerechnet - in Höhe von 27,3 Prozent vom Umsatz erreicht. 2008 sollen es 27,5 bis 28 Prozent werden.

Um die von Investoren seit langem geforderten Fortschritte bei der Rendite zu erreichen, will SAP unter anderem seine bisherigen Ausgaben für den Rückkauf eigener Aktien auf 500 Millionen Euro halbieren. In Entwicklung und Vertrieb der neuen Mittelstandssoftware steckt der Walldorfer Konzern 2008 nochmals 175 bis 225 Millionen Euro. Das koste 1,5 Prozentpunkte bei der Marge, hatte Finanzvorstand Werner Brandt unlängst vorgerechnet.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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