Apple Im Visier der Verbraucherschützer

Mit einer Klage wollen deutsche Verbraucherschützer das Online-Musikportal iTunes von Apple kundenfreundlicher machen. Bisher ist die Weitergabe von gekaufter Musik von dort nur eingeschränkt möglich.

Hamburg - Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL berichtet, wollen die Verbraucherschützer mit einer Klage gegen Apple  erreichen, dass die Kunden von iTunes freier entscheiden können, an wen sie die Musik weitergeben. "Wenn ich Musik bei iTunes kaufe, muss ich darüber genauso frei verfügen können wie über eine CD", sagt Gerd Billen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen.

Einen Etappensieg haben die Verbraucherschützer schon erreicht: Anfang Dezember unterschrieb iTunes eine Unterlassungserklärung, die es künftig untersagt, dass die Firma die Nutzungsbedingungen für ihre Kunden nach Gutdünken ändern kann.

Als Problem sieht der Verband auch, dass man Musik bei iTunes bislang nur auf den von Apple produzierten iPod laden kann. Es sei an der Zeit, Verbrauchern grundlegende Rechte in der digitalen Welt einzuräumen. Es könne nicht sein, dass die Industrie allein mit Vertragsklauseln und technischen Sperren darüber entscheide, wie digital erworbenes Material genutzt werden darf.

manager-magazin.de mit Material von ap

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