SAP-Rivale Oracle mit starken Zahlen

Oracle hat im zweiten Quartal sowohl Umsatz als auch Ergebnis gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Vor allem ein Plus beim Verkauf neuer Softwarelizenzen sorgte im Markt für Erleichterung: Wegen der Subprime-Krise war befürchtet worden, die US-Wirtschaft könnte weniger in neue Technologie investieren.

Redwood City - Oracle  steigerte das Nettoergebnis um 35 Prozent auf 1,3 Milliarden (Vorjahr: 967 Millionen) US-Dollar. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,25 (0,18) Dollar, teilte der Softwarehersteller am Mittwoch mit.

Als Grund für den Anstieg nannte Oracle den höheren Absatz von Softwarelizenzen. Ohne Sondereffekte habe das Ergebnis je Aktie bei 0,31 Dollar gelegen, hieß es vom SAP-Konkurrenten weiter. Der Umsatz kletterte um 28 Prozent auf 5,31 (4,16) Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Ergebnis von 0,27 Dollar je Anteilsschein und mit einem Umsatz von 5,04 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Verkauf neuer Softwarelizenzen erhöhte sich um 38 Prozent - noch im September hatte Oracle in diesem Bereich ein Absatzplus zwischen 15 und 25 Prozent vorhergesagt.

manager-magazin.de mit Material von dow jones