Balda Frisches Geld zum Schuldenabbau

Der Handyzulieferer Balda plant eine Kapitalerhöhung. Mit dem Geld sollen die Verbindlichkeiten reduziert und das weitere Wachstum finanziert werden.

Bad Oeynhausen - Geplant sei eine Erhöhung des Grundkapitals um 6.769.584 Aktien, teilte der Handyzulieferer Balda  mit. Das Geld solle dazu genutzt werden, die Verbindlichkeiten zurückzufahren und die Flexibilität für weiteres Wachstum zu erhöhen.

Die neuen Aktien werden den Balda-Aktionären in der Zeit vom 3. bis einschließlich 17. Dezember angeboten. Das Bezugsverhältnis ist sieben zu eins. Geleitet wird die Transaktion von einem Bankenkonsortium aus Sal. Oppenheim und der Landesbank Baden-Württemberg.

Der Bezugspreis wird voraussichtlich am 10. Dezember 2007 vor Handelsbeginn festgelegt. Nicht bezogene neue Aktien sollen bei deutschen und internationalen institutionellen Investoren privat platziert werden. Die neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung sollen am 19. Dezember in die Notierung der alten Balda-Aktien einbezogen werden.

Der Handyzulieferer stand schon am Donnerstag im Blickpunkt der Börse. Neue Übernahmespekulationen hatten den Börsenwert weiter in die Höhe getrieben. Auslöser war ein Zeitungsbericht, wonach die bei Balda mit 29 Prozent beteiligten Investmentgesellschaften ihre Anteile an einen strategischen Investor zu 15 Euro je Aktie verkaufen könnten. Die im Kleinwerteindex SDax  notierten Balda-Aktien legten daraufhin um über 3 Prozent auf 10,42 Euro zu.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.