SAP-Milliardendeal Sponsored by ...

Der Softwarekonzern SAP hat weitere Details zu der Übernahme des französischen Konkurrenten Business Objects bekannt gegeben. Demnach sollen die Synergien aus dem Zukauf zwischen 300 und 320 Millionen Euro liegen. Außerdem ist nun klar, wer die fünf Milliarden Euro teure Übernahme finanziert.

Walldorf - Die Synergien aus der angepeilten Übernahme von Business Objects  durch SAP  sollen über ein beschleunigtes Umsatzwachstum sowie aus Kosteneinsparungen kommen. Das geht aus am Mittwoch veröffentlichten Unterlagen auf der SAP-Webseite hervor. Zudem wurde in den Dokumenten an die Aufsichtsbehörden bekannt gegeben, dass die Deutsche Bank  eine Kreditlinie über fünf Milliarden Euro zur Finanzierung des Kaufs zur Verfügung stellt.

Das Gebot für Business Objects laufe vom 12. Dezember 2007 bis 18. Januar 2008. Voraussetzung für eine erfolgreiche Übernahme sei, dass mehr als 50 Prozent der Anteile angeboten werden. Der deutsche Softwarehersteller bietet - wie bereits bekannt - 42 Euro je Business-Objects-Aktie. Am Montag schloss die Aktie in Paris mit 41,30 Euro.

Der Übernahmekandidat legte am Mittwoch zudem die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal vor. Sie fielen im Großen und Ganzen wie bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen Anfang Oktober angekündigt aus. Damals hatte Business Objects mitgeteilt, dass der Umsatz nicht so stark wie bis dahin erwartet steigen werde. Den endgültigen Zahlen zufolge legte der Umsatz im dritten Quartal um 19 Prozent auf 369 Millionen Dollar zu. Der Gewinn je Aktie fiel von 21 US-Cent auf sieben US-Cent.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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