Ericsson Kursrutsch nach Gewinnwarnung

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat für das dritte Quartal eine Gewinnwarnung ausgegeben und damit einen Kurssturz bei seiner Aktie ausgelöst. Verantwortlich für den Ergebnisrückgang soll Konzernchef Carl-Henric Svanberg zufolge vor allem der Bereich Mobilfunknetze sein.

Stockholm - Für das dritte Quartal werde nun ein Betriebsgewinn in Höhe von umgerechnet 612 Millionen Euro nach 962 Millionen Euro im Vorjahr erwartet, teilte Ericsson  am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 973 Millionen Euro gerechnet.

Ericsson begründete den voraussichtlichen Einbruch mit einem Rückgang im Geschäft mit der Aufrüstung und Erweiterung mobiler Netzwerke. Alle andern Sparten hätten sich wie erwartet entwickelt, sagte Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg. Die endgültige Bilanz für das Quartal will Ericsson nach bisheriger Planung am 25. Oktober vorlegen.

Die Aktie des Unternehmens brach kurz nach Handelsstart deutlich ein und verlor 25,40 Prozent auf 19,68 schwedische Kronen. Anleger zeigten sich Händlern zufolge schockiert, dass der schwedische Netzausrüster die Prognose für das dritte Quartal wegen des Umsatzrückgangs im Bereich Mobilfunknetze gesenkt hat.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters

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