iMac Innere Werte im Blick

Flache Aluminiumgehäuse und verglaste Displays – die neuen iMacs von Apple bestechen wie ihre Vorgängermodelle durch schickes Design. Aber wie sieht es mit dem Innenleben aus? In einem Test wurden die technischen Messwerte unter die Lupe genommen.

München - Die neuen iMac-Modelle von Apple  überzeugen vor allem durch eine im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich gestiegene 3D-Grafikleistung, berichtet die Zeitschrift "Macwelt" (Heft 10/2007). Diese übertreffe sogar das Niveau der für professionelle Anwender gedachten Mac-Pro-Reihe.

In den neuen Computern kommen je nach Modell zwei verschiedene Grafikprozessoren zum Einsatz. Der kleinste iMac für rund 1200 Euro arbeitet mit einem 3D-Grafikchip vom Typ ATI Radeon HD 2400 XT. Er greift auf 128 Megabyte Video-Arbeitsspeicher zurück. Alle anderen iMac-Varianten hat Apple mit einem ATI Radeon HD 2600 Pro Grafikprozessor ausgestattet, der über 256 Megabyte Video-Arbeitsspeicher verfügt. In den Mac-Pro-Rechnern sind hingegen standardmäßig langsamere Nvidia Geforce 7300 GT-Chips verbaut.

Einen kräftigen Sprung haben die neuen Modelle teilweise auch in Bezug auf ihre Rechenleistung gemacht. Als zentrale Recheneinheiten kommen Intels Core-2-Duo-Prozessoren zum Einsatz. Sie sind mit 2,0 und 2,4 Gigahertz getaktet. Hervorzuheben ist das Topmodell der Reihe, das 2,8 Gigahertz Taktfrequenz besitzt. Der Preis für das Spitzenmodell beträgt rund 2220 Euro.

Dagegen stellten die Tester der Zeitschrift bei der Qualität der eingesetzten Bildschirme deutliche Unterschiede fest. In diesem Bereich schneiden die beiden 20-Zoll-Modelle schlechter ab als die 24-Zoll-Rechner. Das kleinere LCD-Display ist zwar sehr hell und bietet für Spiele und Videos schnelle Schaltzeiten, so das Urteil. Doch in Punkto Kontrast und Farbraum muss es sich im Vergleich mit dem 24-Zoll-Panel geschlagen geben. Wer also den Kauf eines neuen und zukunftssicheren iMacs in Erwägung zieht, kommt demnach nicht um eines der Topmodelle herum.

manager-magazin.de mit Material von ddp