Globalisierungsfonds EU-Hilfe für BenQ

Das Bundesministerium für Arbeit hat Gelder aus dem EU-Globalisierungsfonds beantragt, mit dem Opfer von Massenentlassungen unterstützt werden sollen. Die Regierung will damit den entlassenen Mitarbeitern der deutschen BenQ-Mobile-Tochter helfen.

Düsseldorf – Das Bundesarbeitsministerium hat Ende Juni Mittel aus dem EU-Globalisierungsfonds beantragt, sagte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber manager-magazin.de und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Die Gelder sollen für die von der Insolvenz der deutschen BenQ-Mobile-Gesellschaft betroffenen Arbeitnehmer verwendet werden. Um welche Summe es sich handele, teilte das Ministerium nicht mit.

Der Europäische Fonds zur Anpassung an die Globalisierung mit einem Volumen von 500 Millionen Euro war Anfang des Jahres auf Wunsch von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso eingerichtet worden.

Durch die Insolvenz der deutschen BenQ-Tochter, die kurz zuvor von Siemens  an die taiwanesische Gesellschaft BenQ  verkauft worden war, waren Ende des vergangenen Jahres mehr als 3000 Mitarbeiter arbeitslos geworden.

manager-magazin.de mit Material von ddp