W-Lan-Router Harmoniesucht

Die neuen W-Lan-Router haben gegenüber ihren Vorgängern eine Menge zu bieten. Beim Senden im Nahbereich sind sie etwa doppelt so schnell wie die Modelle, die noch auf dem bislang gültigen Standard beruhen. Ein paar Dinge sollte man beim Kauf der neuen Geräte allerdings beachten.

München - Aktuelle W-Lan-Router mit dem neuen IEEE-802.11n-Standard ermöglichen höhere Datenraten und größere Reichweiten. Mit durchschnittlich 5200 Kilobyte pro Sekunde sind diese Modelle beim Senden im Nahbereich rund doppelt so schnell wie Modelle nach dem bisher gängigen IEEE-802.11g-Standard, wie aus einem Test der Zeitschrift "PC Welt" (Heft 7/2007) von sechs Modellen der neuen Generation hervor geht.

Weil es sich bei den gerade erschienenen W-Lan-Routern derzeit erst um einen Vorabstandard handelt, der voraussichtlich 2008 verabschiedet wird, empfiehlt die Zeitschrift im Hinblick auf mögliche Firmware-Updates, Router und Adapter vom selben Hersteller und mit gleichem Chipsatz zu kaufen.

Testsieger wurde der W-Lan-Router SMCWBR14-N von SMC mit einem Preis von etwa 110 Euro. Das Gerät überzeugte in allen vier Übertragungsprüfungen: Senden und Empfangen aus der Nähe und der Ferne. Im Konfigurationsmenü kann der Nutzer verschiedene Profile wie etwa Gaming, Streaming oder Routing anlegen. Der Hersteller erteilt zwar fünf Jahre Garantie, aber Abzüge gab es für die teilweise englischsprachig gehaltene Website mit ausschließlich in English gehaltener Rubrik "Häufige gestellte Fragen" sowie fehlendem Support am Wochenende.

Den Spartipp erhielt das Modell WNR834B von Netgear für rund 85 Euro. Der preisgünstigste Router im Test bietet dem Nutzer ein ausgereiftes Menü, das kaum Einstellungswünsche offen lässt. Der WNR834B kann über ein Installationsmenü von der CD eingerichtet werden. Dieses enthält für den Einsteiger nützliche Hinweise, etwa wie sich Firewalls beenden lassen.

Gute Noten erhielt ebenfalls der TEW-631BRP von Trendnet für rund 120 Euro. Dieser Router erzielte im Test das beste Ergebnis in Sachen Sicherheit. Er meistert die Verschlüsselungstechniken bis hin zur höchsten Stufe, der AES-Verschlüsselung. Das Konfigurationsmenü des Trendnet ist zwar englischsprachig, doch mithilfe des sehr gut bebilderten, ausführlichen Online-Handbuchs findet sich der Anwender problemlos zurecht.

manager-magazin.de mit Material von ddp