Navigationsgeräte Wo geht's lang?

Wer mit seinem Auto auf unbekannten Strecken unterwegs ist, kann mit Navigationsgeräten Zeit und Nerven sparen. Voraussetzung ist allerdings, die digitalen Wegweiser kennen auch wirklich die genaue Route. Bei einigen mobilen Navigationsgeräten ist dies jedoch nicht immer der Fall, wie ein Test zeigt.

München - Beim Kauf mobiler Navigationsgeräte sollten Verbraucher nicht nur auf Handhabung und Preis einen kritischen Blick werfen, sondern auch auf das vorinstallierte Kartenmaterial. Umfang und Informationstiefe unterschieden sich von Gerät zu Gerät deutlich, berichtet die Zeitschrift "PC Welt" (Ausgabe 8/2007) nach einem Test von zehn portablen Geräten.

Schwächen gebe es etwa bei der Aktualität der Karten. So hätten alle Geräte Probleme, neu angelegte Straßen und veränderte Straßenverläufe zu erkennen. Auch die in der Software integrierten Sonderziele wie Sehenswürdigkeiten oder Restaurants unterschieden sich in ihrem Umfang und seien nicht immer auf dem neuesten Stand.

Testsieger wurde der Tomtom One XL für etwa 400 Euro. Den Experten gefiel die präzise Routenführung sowie das umfassende Kartenmaterial, das ganz Westeuropa abdeckt. Damit bietet der Tomtom den besten Kompromiss aus Navigation, Ausstattung und Handhabung.

In Bezug auf die Softwareausstattung schnitt der Garmin Nüvi 670T für rund 570 Euro am besten ab. Auf dem Gerät sind die Karten von 33 Ländern Europas sowie der USA und Kanada gespeichert. Wer nur das Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigt, fährt mit dem Vaova Travel 200 für 180 Euro am besten. In diesen Regionen bietet das Gerät detaillierte Karten, für den Rest Europas zeigt es allerdings nur die Hauptstraßen an.

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