Deutsche Telekom Callcenter sollen bleiben

Nach der Einigung zwischen Telekom und Verdi steht fest, dass die Callcenter des Konzerns bis 2010 vor dem Verkauf geschützt sind. Doch der Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger will den sensiblen Servicebereich auch danach nicht an Fremdfirmen vergeben.

Hannover - "Soweit heute absehbar, ist das kein Thema für uns", sagte der Personalvorstand der Deutschen Telekom , Thomas Sattelberger, der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse" im Hinblick auf die Auslagerungen.

In einem so sensiblen Bereich wie Service sei es zwingend notwendig, den T-Service zur eigenen Erfolgsgeschichte zu machen - vor allem vor dem Hintergrund, dass Kunden den Anbieter wechseln. Sattelberger lobte den mit der Gewerkschaft Verdi erzielten Kompromiss. Er biete den Mitarbeitern Weiterbildung und finanzielle Entwicklungschancen.

Die Verhandlungsführer der Telekom und der Gewerkschaft hatten ihren Streit über die Auslagerung von 50.000 Beschäftigten in Servicegesellschaften zum 1. Juli mit einem Kompromiss beigelegt. Neben der Reduzierung des Einkommensniveaus wird die Arbeitszeit in den neuen Gesellschaften um vier Stunden auf 38 Wochenstunden ohne Lohnausgleich verlängert. Der Samstag solle zu einem Kundendienst-Tag werden.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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