HSDPA Wer hat die schnellsten Daten?

Der Übertragungsstandard HSDPA soll das halten, was UMTS einst versprach: Die schnelle drahtlose Datenkommunikation. Drei Netzbetreiber unterstützen HSDPA - mit unterschiedlicher Qualität, wie ein Test ergab.

Stuttgart - Im Wettlauf um die schnellste Datenübertragung sind T-Mobile, Vodafone und O2 bereits am Start. Die Geschwindigkeits- und Stabilitätswerte der drei Netzbetreiber variieren allerdings. Das hat ein Test der Zeitschrift "Connect" (Ausgabe 6/2007) ergeben.

Am schnellsten war der Highspeed Downlink Packet Access (HSDPA), der Übertragungsraten vergleichbar mit einem DSL-Anschluss liefert, bei T-Mobile und Vodafone. Die T-Mobile-Verbindung schaffte in dem Test in sechs deutschen Großstädten durchschnittlich 1672 Kilobit pro Sekunde. Das sei nur etwas mehr als beim Konkurrenten Vodafone, der eine durchschnittliche Downloadrate von 1633 Kilobit pro Sekunde zu bieten hatte.

Weit abgeschlagen blieb dagegen der dritte Anbieter von HSDPA: Die Verbindung von O2 erreichte eine Datenrate von 681 Kilobit pro Sekunde. Allerdings war dieses Ergebnis den Testern zufolge auf eine ungünstige Konfiguration der HSDPA-Datenkarte von O2 zurückzuführen. Bei optimalen, manuell vorgenommenen Einstellungen unter Windows oder mit Hilfe eines entsprechenden Softwareupdates komme auch das O2-Netz auf durchschnittlich 942 Kilobit pro Sekunde.

Spitzenreiter in Sachen Verbindungsaufbau ist im Test ebenfalls T-Mobile mit durchschnittlich 3,5 Sekunden vor Vodafone mit vier Sekunden und O2 mit 10,6 Sekunden. Was die Stabilität der Verbindungen anging, stellten die Experten nur geringe Unterschiede zwischen den drei Anbietern fest.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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