PC-Markt Fujitsu-Siemens schlägt HP

Die Deutschen kaufen am liebsten Computer von Fujitsu-Siemens. Weltmarktführer Hewlett-Packard hingegen landet im deutschen PC-Geschäft abgeschlagen auf dem zweiten Platz.

Hamburg - Fujitsu-Siemens Computers (FSC) bleibt trotz rückgängiger Absatzzahlen in Deutschland Marktführer bei Personal Computern (PC). Im ersten Quartal 2007 setzte FSC nach Angaben des Marktforschungsinstituts IDC 388.300 PCs ab und erreichte damit einen Marktanteil von 17,7 Prozent. Das sind rund 22.000 Stück oder 5,4 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

"Wir haben unsere Spitzenposition behauptet", sagte Hans-Dieter Wysuwa, Geschäftsführer von Fujitsu Siemens Computers Deutschland. "Trotz eines leichten Rückgangs bei der Zahl der abgesetzten Computer haben wir uns insbesondere im Verbrauchersegment wieder deutlich erholt."

Auf Platz zwei in Deutschland landete Hewlett-Packard (HP)  mit 324.700 Geräten (14,8 Prozent). HP lag im 1. Quartal 2007 weltweit sowohl nach den Zahlen von IDC als auch nach den Berechnungen von Gartner Dataquest vor Dell Computer. In Deutschland landete Dell  mit 245.700 PCs auf Platz drei vor Acer  und Lenovo .

Wysuwa betonte, die reinen Absatzzahlen seien für Fujitsu-Siemens nur bedingt von Interesse, da sein Unternehmen profitabel arbeiten wolle. "Wir bleiben unserer Linie treu und beteiligen uns nicht an jedem Preiskampf." Das neue Betriebssystem Windows Vista von Microsoft  habe bislang noch keinen messbaren Impuls für den PC-Absatz geliefert. "Das wird sich aber ändern, wenn die Firmenkunden auf das neue System umsteigen."

HP, bisher nur Nummer zwei in Deutschland, konnte allerdings seine Position als Weltmarktführer weiter ausbauen und damit seinen Vorsprung vor Dell vergrößern.

HP steigerte seinen weltweiten Marktanteil im ersten Quartal auf 19,1 Prozent von 16,5 Prozent ein Jahr zuvor, wie IDC mitteilte. Dell habe dagegen 3 Prozentpunkte auf 15,2 Prozent eingebüßt. Zugleich habe HP 28,2 Prozent mehr Personal Computer verkauft als im Vergleichszeitraum, Dell dagegen 6,9 Prozent weniger.

manager-magazin mit Material von dpa-afx, reuters

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