Domainhandel Vierstellige Durchschnittspreise

Internetadressen werden zunehmend zu einer begehrten Ware. Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl der verkauften Domains um fast 70 Prozent. Wer sich rechtzeitig eine der begehrten Adressen sichert, kann mit Einnahmen in vierstelliger Höhe rechnen.

Frankfurt am Main - Die Domain-Handelsbörse Sedo hat die Zahl der verkauften Internetadressen im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge um 68 Prozent auf 17.850 gesteigert. Die dabei erzielten Preise zeigten, dass Adressen mit den Endungen .com, .eu und .de besonders beliebt sind.

Für eine bereits registrierte de-Domain (sprich: bei einem Besitzerwechsel) wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 1280 Euro gezahlt, 16,9 Prozent mehr als 2005. Noch begehrter waren überraschend die erstmals in der Sedo-Statistik auftauchenden eu-Domains, die einen mittleren Preis von 1406 Euro erzielten.

Am teuersten sind nach wir vor die .com-Domains. Im Durchschnitt musste 2219 Euro pro .com-Domain gezahlt werden, dass sind 19,9 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Billiger wurden 2006 dagegen Adressen mit den Endungen .net, .org und .biz.

Von den nationalen Domains sind die schwedischen se-Adressen mit 5036 Euro (bei allerdings geringem Handelsvolumen) und die britischen uk-Auftritte mit 2729 Euro am teuersten gewesen. Als Topverkäufe nennt Sedo Domains Vodka.com (drei Millionen Dollar) und Bike.com (500.000 Dollar). Die höchsten Preise beim Handel mit de-Domains lagen bei 300.000 Euro, hier sind die Adressen nicht veröffentlicht worden.

manager-magazin.de mit Material von ap