BT-Chef "Wachstumsgrenze bei Breitband"

Während die Deutsche Telekom lautstark ihren "Hunger nach Bandbreite" verkündet, sieht Wettbewerber British Telecom bereits ein Ende des Wachstums bei schnellen Webzugängen. BT-Chef Ben Verwaayen sagt bei manager magazin, wie er die Telekom abhängen will.

Hamburg - Der CEO des britischen Telekommunikationskonzerns British Telecom (BT) , Ben Verwaayen, erwartet ein Ende des Wachstums bei Anschlüssen für superschnelles Internet. Das sagte er in einem Interview, das am Freitag (23. März) in der neuen Ausgabe des manager magazin erscheint.

In dem Gespräch erklärt der BT-Chef, dass sein Unternehmen nur noch begrenzt pure Breitbandanschlüsse verkaufen könne. In Großbritannien liege das Limit bei rund 20 Millionen Haushalten. Die Hälfte davon sei bereits mit von BT betriebenen Leitungen versorgt.

Dennoch prognostiziert Verwaayen seinem Unternehmen weiterhin "fantastische Chancen". Die Breitbandanschlüsse bildeten die Plattform für neuartige Dienste, die BT über das Netz liefere. Als Beispiele nannte er einen digitalen Safe im Internet, in dem Nutzer ihre Digitalfotos sicher speichern könnten oder einen TV-Service, der es erlaube, selbsterzeugte "Podshows" mit Freunden zu teilen.

Gute Aussichten attestierte Verwaayen seiner Geschäftskundensparte Global Services. Das IT-Service-Geschäft habe mit 10 bis 11 Prozent Marge bereits eine gute Strecke des Weges zum Ziel von 15 Prozent Rendite bewältigt.

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