Cebit Wie alles anfing

Wissen Sie, wann die Cebit zum ersten Mal ihre Pforten öffnete und woher die Messe ihren Namen hat? manager-magazin.de präsentiert in einem kurzen Abriss die Höhepunkte der berühmten Computermesse.

Frankfurt am Main - Die Messe für Computertechnik und Telekommunikation begann als eigener Bereich unter dem Dach der Industriemesse in Hannover: Seit 1970 hatte das "Centrum der Büro- und Informationstechnik" (Cebit) seinen Platz in der neuen Halle 1 am Nordeingang des Messegeländes.

Erst 1986 öffnete die erste eigenständige Cebit ihre Tore: 2142 Aussteller präsentierten sich damals auf einer Ausstellungsfläche von 200.000 Quadratmetern, und 334.000 Besucher wurden gezählt.

Mit über 8000 Ausstellern und mehr als 800.000 Besuchern erreichte die Cebit ihren Höhepunkt im Jahr 2001 - kurz vor dem abrupten Ende des Internetbooms und der Krise der New Economy. Seitdem hat die Cebit etwa ein Viertel ihrer Aussteller und die Hälfte der Besucher verloren.

Seit jeher plagt sich die Cebit mit dem Verhältnis zwischen professionellen Fachbesuchern und sonstigen Interessenten. Der Anteil des begeisterten Privatpublikums erreichte 1995 fast ein Drittel. Um den Charakter als Fachmesse zu erhalten, wurden 1996 die Eintrittspreise drastisch erhöht. Außerdem wurde eine Cebit Home eingeführt, die allerdings schon nach zwei Messen - 1996 und 1998 - wieder eingestellt wurde. Erfolgreicher war hingegen die Internationalisierung der Cebit mit Ablegern in Istanbul und Schanghai.

manager-magazin.de mit Material von ap

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