Agof-Zahlen Yahoo rutscht ab

Trotz neuer Internetdienste wie Clever büßt Yahoo in Deutschland bei den Nutzern an Beliebtheit ein. T-Online rangiert laut einer aktuellen Studie unangefochten auf Platz eins der meistgeklickten Webseiten.

München - Das Internetportal von T-Online konnte von Juli bis September 2006 laut der aktuellen Studie der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof) die meisten deutschen Nutzer auf seine Seite locken. Mit einer Reichweite von 13,31 Millionen Unique Usern pro Monat (36,3 Prozent) konnte die Telekom-Tochter damit den erneut ersten Platz behaupten.

Für den Internetkonzern Yahoo  gibt die Studie hingegen wenig Grund zum Feiern. Das Portal, das im ersten Quartal 2006 noch den zweiten Platz belegte und im folgenden Viertel auf Platz drei abrutschte, erreicht mit mit einem Marktanteil von 26,4 Prozent nur noch den vierten Platz. Die Portale MSN (26,7 Prozent Marktanteil) und GMX (21,2 Prozent), die sich im Vorquartal noch mit den Plätzen drei und vier zufrieden geben mussten, können sich nun über die Plätze zwei und drei freuen.

Gemäß der Studie gehen in Deutschland mit 37,76 Millionen Menschen 58 Prozent der Bevölkerung ins Internet. Die beliebteste Art online zu gehen ist mit Abstand DSL, das von 49,1 Prozent der Onliner genutzt wird (ISDN: 28,6 Prozent). Der Frauenanteil bei den Internetnutzern liegt mit 44,4 Prozent weiterhin unter dem Anteil der Männer mit 55,6 Prozent.

Die beliebtesten Aktivitäten im Internet sind nach wie vor die E-Mail-Kommunikation (85,8 Prozent) und die Informationsrecherche (85,1 Prozent), gefolgt vom Nachrichtenkonsum (61,1 Prozent). Knapp drei Viertel der Internetnutzer kaufen online ein. Die Topprodukte sind dabei Bücher, Eintrittskarten, Flug- und Bahntickets sowie Hotelbuchungen.

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